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Vorsorge für die Zukunft oder finanzpolitisches Instrument

Die Schaffung eines Staatsfonds aus den Devisenreserven der SNB stösst nicht nur auf Zustimmung. (Bild: Martin Rütschi/KEY)

Die Schaffung eines Staatsfonds aus den Devisenreserven der SNB stösst nicht nur auf Zustimmung. (Bild: Martin Rütschi/KEY)

Als Ende April die Kleinaktionäre an der Generalversammlung der Credit Suisse ihrer Wut über die schlechten Geschäftszahlen und die hohen Managerlöhne freien Lauf liessen, hatte dies die Bankchefs nicht wirklich zu beunruhigen. Über die Zukunft ihrer Karrieren entscheidet nämlich nicht das «Fussvolk», sondern die Grossinvestoren.

Darunter sind im Fall der CS die beiden mächtigen Staatsfonds aus Norwegen und Katar, die zusammen über 10% des Aktienkapitals der Grossbank halten. Kraft ihrer finanziellen Investments bestimmen Staatsfonds über Cheflöhne, Kapitalerhöhungen, Firmenzukäufe oder Fusionen. Der Staatsfonds Norwegens ist der mit verwalteten Vermögen von fast 900 Mrd. $ grösste seiner Art. Mit ihm will das Land für die Zeit vorsorgen, in der die Rohstoffreserven zu Ende gehen. Mit der gleichen Absicht unterhalten Staaten wie Katar, Saudi-Arabien, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emiraten (V.A.E.) einen Fonds. Anders sehen die Ziele und Absichten aus, welche Länder wie Singapur und China mit ihren Staatsfonds verfolgen. Ziel ist es hier unter anderem, die Devisenreserven des Finanzplatzes rentabler anzulegen. (eme)

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