Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Von der Apotheke zur Pharmafirma

Chronik Die Wurzeln der Vifor Pharma Group reichen zurück bis ins Jahr 1872. Damals eröffnete Caspar Friedrich Hausmann in St. Gallen die Hecht-Apotheke und begann, Infusionspräparate und pharmazeutische Spezialitäten zu entwickeln. Dabei leistete er auch Pionierarbeit bei Präparaten gegen Eisenmangel. Über die Jahre baute Hausmann seinen Betrieb zu einem Medizinal- und Sanitätsgeschäft mit mehreren Niederlassungen in der ganzen Schweiz aus und wandelte ihn in eine AG um. 1952, 32 Jahre nach dem Tod Hausmanns, gründeten seine Nachfolger aus dem hauseigenen Labor die Laboratorien Hausmann AG mit neuen Gebäuden an der Sitter, die sich mit eigener Forschung zu einem führenden Unternehmen für Infusionslösungen entwickelte.

1983, auf dem Höhepunkt des Erfolgs, wurde die Firma an Galenica verkauft. Sechs Jahre zuvor hatte diese bereits die Vifor AG erworben, die 1944 von einem Apotheker zur Herstellung rezeptfreier Medikamente gegründet worden war. 1991 gründete Galenica die Vifor (International) AG, die am Standort St. Gallen die Tätigkeiten der früheren Laboratorien Hausmann in der Entwicklung und Herstellung neuer Eisenpräparate übernahm.

Aufspaltung der Galenica-Gruppe

Nach dem Erwerb einer Pharmafirma 2008 wurde diese mit den beiden Vifor-Firmen zur Vifor Pharma zusammengefasst, der später weitere Firmen akquisi­torisch hinzugefügt wurden. Im vergangenen Jahr hat sich die Galencia-Gruppe aufgespalten. Dabei wurden das Apothekengeschäft und der Medikamentengrosshandel ausgegliedert und als Galenica Santé separat an die Börse gebracht. Die übrig gebliebene Galenica mit dem Pharmageschäft blieb kotiert und wurde in Vifor Pharma umbenannt. In der Schweiz hat das Unternehmen neben dem Werk und dem Holdingsitz in St. Gallen weitere Produktionsstätten in Freiburg, Genf und Ettingen bei Basel. Das operative Management arbeitet von Glattbrugg aus. Die Zahl der Mitarbeitenden stieg 2017 von 2409 auf 2645, wovon die Hälfte in der Schweiz tätig ist. (T. G.)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.