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Vifor baut weiter aus

Bei Vifor Pharma in St. Gallen stehen die Zeichen auf Wachstum. Investiert wird in neue Maschinen, mehr Arbeitsplätze und eine höhere Produktivität.
Martin Sinzig
Die Vifor Pharma hat am Standort St. Gallen in eine neue Verpackungslinie investiert. (Bild: Urs Bucher (St. Gallen, 28. Oktober 2016))

Die Vifor Pharma hat am Standort St. Gallen in eine neue Verpackungslinie investiert. (Bild: Urs Bucher (St. Gallen, 28. Oktober 2016))

Immer mehr Menschen leiden an Eisenmangel. Im global stark wachsenden Markt für entsprechende pharmazeutische Produkte hat sich die Vifor Pharma, ein Unternehmen des Galenica- Konzerns, eine führende Rolle erarbeitet. Innerhalb der weltweit tätigen Vifor-Firmengruppe mit 2500 Beschäftigten gilt der Standort St.Gallen als Know-how-Zentrum. Hier forschen und entwickeln hochqualifizierte Fachleute. Gleichzeitig werden Wirkstoffe produziert und vermarktet.

Seit kurzem werden am St. Galler Standort Eisenprodukte auch verpackt. Die neue Verpackungsmaschine etikettiert und verpackt Injektionsglasfläschchen und Ampullen. Die Auslagerung von Verpackungsprozessen hatte in den vergangenen Jahren zunehmend zu langen Lieferzeiten, Lieferverzögerungen und steigenden Kosten geführt, wie Vertreter der Vifor Pharma gestern an einem Mediengespräch sagten.

Mit der neuen Maschine macht der St. Galler Standort der Vifor Pharma einen wichtigen Schritt in die Zukunft, wie Standortleiter Hans-Martin Müller erklärte. Dank automatischer Verpackungsprozesse könnten Kundenbedürfnisse effizienter erfüllt werden. Zusammen mit vier weiteren Produktionsstätten in der Schweiz und in Portugal beliefert der Standort St. Gallen über 100 Länder.

Strengere gesetzliche Auflagen

Die neue Verpackungslinie, in die 6 Mio. Fr. investiert wurden, bietet dem Unternehmen zudem mehr Flexibilität, um schneller auf Packmittel- und Volumenänderungen zu reagieren. Darüber hinaus ist die neue Anlage mit einem modernen sogenannten Track-and-trace-System zur Rückverfolgbarkeit einzelner Verpackungen ausgestattet. Damit sollen die strenger werdenden gesetzlichen Auflagen auch in Zukunft erfüllt werden.

Kurzfristig sorgt diese Investition in St. Gallen für zusätzlich sieben Arbeitsplätze. Die Zahl der derzeit 270 Stellen soll in den kommenden zwei Jahren auf über 300 ausgebaut werden, wie Müller in Aussicht stellt. Noch vor zehn Jahren wurden in St. Gallen knapp 200 Mitarbeitende gezählt.

150 Millionen Franken investiert

Nicht nur das Volumen der produzierten Wirkstoffe wird laufend ausgebaut, auch die Produktivität erfährt mit den Investitionen einen kräftigen Schub, wie der Standortleiter erklärte. Seit 1999 hat die Vifor Pharma in St. Gallen mehr als 150 Mio. Fr. in die Modernisierung gesteckt und damit neben Produktions- auch die Forschungs- und Entwicklungskapazitäten erweitert.

Die Vifor Pharma St. Gallen hat ihren Ursprung in den Hausmann-Laboratorien, die 1952 in St. Gallen mit der Produktion von Präparaten gegen Eisenmangel begannen. Dieses Unternehmen wurde 1983 vom Pharmahersteller und Dienstleister Galenica übernommen, und 1991 wurde aus dem Unternehmen die Vifor (International) AG. Produkte aus der Anfangszeit des Unternehmens sind nach wie vor gefragt und gehören, wie beispielsweise Ferinject, zu den führenden Präparaten zur Bekämpfung des Eisenmangels.

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