VERSICHERUNGEN: Goldbarren lassen den Gewinn ansteigen

Ihr Plus in der Bilanz 2016 verdankt die Mobiliar dem positiven Anlageergebnis. Auch im Kerngeschäft verbucht der Versicherungskonzern Erfolge.

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Letztlich waren es die Buchgewinne ihrer 16 Tonnen Goldbarren, die der Mobiliar zum Finanzergebnis von 373,5 Mio. Fr. verhalfen. Das ist eine Steigerung um 59%.Nach einem Gewinneinbruch im Vorjahr stieg der Konzerngewinn um 14,5% auf 439,5 Mio. Fr. Da fielen die Kosten von 3 Mio. Fr. für Negativzinsen kaum ins Gewicht.

Mit dem operativen Ergebnis ist Konzernchef Markus Hongler zufrieden. «Wir sind massiv über dem Markt gewachsen», sagte er an der Bilanzpräsentation. Das Prämienvolumen der Haupt­sparte Nichtleben legte um 3,1% auf 2,8 Mrd. Fr. zu, während das Marktwachstum laut dem Schweizerischem Versicherungsverband (SSV) bei 1,1% lag.

Erdbeben- und Cyberschutzversicherung

Um in einem gesättigten Markt zu wachsen, hat die Mobiliar neue Produkte entwickelt. Die im Oktober lancierte Erdbebenversicherung verbuchte Ende Jahr bereits 5000 Kunden. Die nächsten zwei Wochen bringt Mobiliar eine Cyberschutz-Versicherung für Privatkunden auf den Markt.

In der Lebensversicherung erhöhten sich unterdessen die Einnahmen um 3,6% auf 803 Mio. Franken. Mit 10% überdurchschnittlich gewachsen ist bei der Mobiliar das Geschäft der privaten Vorsorge mit wiederkehrenden Prämien. Gesunken sind hingegen in der beruflichen ­Vorsorge die Volumina der wiederkehrenden Kollektivlebenprämien. Die Aufwendungen für Tod und Invalidität fielen in der privaten sowie der beruflichen Vorsorge tiefer aus.

Der Deckungsgrad der Vorsorgeeinrichtungen liegt laut Hongler bei komfortablen 105 bis 110%. Damit in der eigenen Vorsorgeeinrichtung die Rentner ­angesichts des Tiefzinsumfelds nicht von den Aktiven quersubventioniert werden müssen, hat die Mobiliar einen patronalen ­Zuschuss von 72 Mio. Fr. an ihre Pensionskasse geleistet. (sda)