VERKAUF
Rutishauser-Weine gehören jetzt zu DiVino – Marke Rutishauser bleibt erhalten

Die Übergabe des Weingeschäfts der Thurgauer Weinkellerei Rutishauser an die Fenaco-Tochter DiVino ist vollzogen. Ein Teil der Mitarbeitenden und alle Lernenden sind übernommen worden, für andere Beschäftigte werden noch Lösungen gesucht.

Thomas Griesser Kym
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Blick in den Rutishauser-Weinkeller in Scherzingen.

Blick in den Rutishauser-Weinkeller in Scherzingen.

Bild: Andrea Stalder (22. Juni 2020)

Wie geplant hat die Fenaco-Weintochter DiVino SA per 1. April 2021 die Geschäftstätigkeit der Thurgauer Rutishauser Weinkellerei AG übernommen. Das fusionierte Unternehmen tritt künftig als Rutishauser-DiVino SA auf, wie die Agrargenossenschaft Fenaco mitteilt.

Damit bleibt die traditionelle und in der Deutschschweiz verankerte Marke Rutishauser wie bei der Ankündigung der Transaktion versprochen erhalten. Die noch junge Marke DiVino, die vor rund drei Jahren aus der Fusion der Volg-Weinkellereien und der Caves Garnier entstanden ist, «verleiht dem Unternehmen Modernität», wie Fenaco schreibt.

Produktion in Scherzingen wird geschlossen

Anlässlich der Ankündigung vor einem Monat hatte es geheissen, der Rutishauser-Produktionsstandort in Scherzingen werde per Mitte 2021 geschlossen, und die Rutishauser-Weine würden künftig in der viel moderneren DiVino-Kellerei in Winterthur gekeltert.

Von den 53 Rutishauser-Beschäftigten werde DiVino rund zwei Drittel weiterbeschäftigen, darin eingeschlossen die ganze 22-köpfige Marketing- und Verkaufsabteilung sowie alle fünf Lernenden.

Nicht alle Angestellten haben das DiVino-Angebot angenommen

Mittlerweile ist etwas mehr bekannt. Auf Anfrage schreibt Fenaco-Sprecher Samuel Eckstein, «DiVino hat die gesamte Marketing- und Verkaufsabteilung übernommen, wobei sich einzelne Personen gegen eine Weiterbeschäftigung entschieden haben.» Weiter schreibt Eckstein:

«Für alle Lernenden gibt es eine Lösung, zum grössten Teil innerhalb der Fenaco-Genossenschaft.»

Und: «Wir sind weiterhin daran, für möglichst viele Mitarbeitenden der Weinkellerei Rutishauser eine Lösung zu finden.»