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Vakuumventile: Rheintaler VAT sieht Tiefpunkt erreicht

Die Haager Herstellerin von Vakuumventilen erwartet dank der Digitalisierung eine Belebung ihrer Geschäfte.
Thomas Griesser Kym
Blick in eine Labor der VAT. (Bild: PD)

Blick in eine Labor der VAT. (Bild: PD)

Der zyklische Abschwung in den Hauptmärkten der VAT hinterlässt Spuren im Semesterausweis der weltgrössten Herstellerin von Vakuumventilen. Zwar sieht Konzernchef Mike Allison «ziemlich solide Resultate». Doch im Vorjahresvergleich sind Umsatz (263 Millionen Franken) und Auftragseingang (262 Millionen) um je über 30 Prozent ab­geschmiert, und der Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda hat sich von 122 auf 66 Millionen annähernd halbiert.

Allison aber demonstriert Zuversicht. Zum einen war 2018 ein Rekordjahr. Zum andern zeigen die Eckwerte des zweiten Quartals im Vergleich zum Vorquartal, dass die Märkte Boden gefunden haben dürften. Zwar dürfte der Rest des laufenden Jahres noch harzig verlaufen, doch dann erwartet Allison, dass das Geschäft seiner Hauptkunden – Halbleiter-, Display- und Solarindustrie – wieder anzieht. Die Kurzarbeit für 400 Produktionsmitarbeitende am Hauptsitz in Haag, die im Herbst 2018 verhängt wurde, ist seit Jahresmitte wieder Vergangenheit.

Marktanteile gewinnen und Service stärken

Allisons Hoffnung ruht auf der Binsenweisheit, «die Digitalisierung des Planeten geht weiter». Der 5G-Mobilfunk, autonomes Fahren, Cloud Computing, künstliche Intelligenz, virtuelle Realität, das Internet der Dinge, faltbare Smartphones – solche Entwicklungen sollen die Nachfrage nach Vakuumventilen mittelfristig beleben.

Als Technologieführerin, als die Allison VAT sieht, setzt er auf Innovationen und deren rasche Lancierung. So will er auch weitere Marktanteile gewinnen. Die Vergangenheit zeigt: Von 2015 bis 2018 stieg der VAT-Weltmarktanteil von 39 auf 50 Prozent. Weiter ausbauen will man das Servicegeschäft, das 22 (im Vorjahr 15) Prozent zum Umsatz beiträgt. Grosser ungewisser Faktor blieben die Handelskonflikte.

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