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VAT Group schafft Arbeitsplätze am laufenden Band

Vollgas Die Geschäfte der VAT Group laufen weiterhin wie verrückt, und ein Ende ist noch nicht absehbar. «Wir erwarten ein kontinuierliches Wachstum der Märkte, in denen wir tätig sind», sagt Konzernchef Heinz Kundert. Um die Nachfrage der Hightech-Industrie nach Vakuumventilen zu befriedigen, baut VAT deshalb die Kapazitäten weiter aus und schafft Arbeitsplätze. Zur Jahresmitte beschäftigte die Gruppe 1746 Mitarbeitende, 307 mehr als vor Jahresfrist. Allein 180 neue Leute wurden in der Produktion am Haager Hauptsitz eingestellt, und die Rekrutierung gehe weiter. In Haag arbeiten mittlerweile deutlich über 1000 Mitarbei­tende. Die Investitionen in den ­Ausbau der Kapazitäten, in neue ­Anlagen usw. hat VAT im ersten ­Semester 2017 im Vergleich zur Vorjahresperiode auf 17,6 Millionen Franken fast verdreifacht. Zwei Drittel der Ausgaben flossen in die Standorte Haag und Rumänien, ein Drittel ins Werk in Malaysia. In Haag wurde ein Gebäude um zwei Büroetagen aufgestockt, und Schweissarbeiten wurden an einen externen Partner ausgelagert. Das hat bei VAT mehr Platz geschaffen für ihre Kernproduktion, wofür sieben zusätzliche Maschinencenter installiert wurden.

Im ersten Semester hat VAT den Umsatz um 39 Prozent auf 326 Millionen Franken gesteigert und den Bestellungseingang um 45 Prozent auf 372 Millionen. Im zweiten Quartal beschleunigte die Auftragszunahme gar um 55 Prozent. Der Auftragsbestand reicht stabil für drei Monate. Treiber den fulminanten Wachstums ist die Halbleiter- und Display-­Industrie, die ihre Kapazitäten rasch ausbauen. Angeschoben wird die Nachfrage von Digitalisierung, Cloud Computing, Internet der Dinge, Elektromobilität, 5G-Mobilfunk, vom Übergang von Flüssigkristall-Bildschirmen (LCD) bei Smartphones, Tablets und TV-Geräten zu Bildschirmen mit organischen Leuchtdioden (OLED) ebenso wie von der zunehmenden Miniaturisierung sowie immer komplexeren Produktionsprozessen für Mikroprozessoren. Um die Produktion rein zu halten, ist VAT mit ihren Vakuumventilen ein Schlüssellieferant. Und besitzt als Weltmarktführer eine gewisse Preisfestsetzungsmacht. Im Semester stieg das Betriebsergebnis auf Stufe Ebitda um 33 Prozent auf 98 Millionen Franken, was einer operativen Marge von 30 Prozent entspricht. Der Reingewinn wurde von 24 Millionen auf fast 60 Millionen Franken verbessert. (T. G.)

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