Valora wächst und will weiter investieren

Die Detailhandelsgruppe plant, weitere Standorte zu eröffnen.

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Eine «K Kiosk»-Filiale im Bahnhof Bern. Die Kette gehört zur Valora-Gruppe. Bild: Marcel Bieri/Keystone (20. Februar 2018)

Eine «K Kiosk»-Filiale im Bahnhof Bern. Die Kette gehört zur Valora-Gruppe. Bild: Marcel Bieri/Keystone (20. Februar 2018)

Valora ist im Geschäftsjahr 2018 profitabel gewachsen. Neben der Übernahme der deutschen Selbstbedienungs-Bäckerei «Backwerk» im Herbst 2017 zahlte sich auch der Fokus auf den Verkauf von Esswaren aus. Insgesamt stieg der Nettoumsatz der Gruppe um 6 Prozent auf 2,1 Milliarden Franken. «Wir haben praktisch in allen Bereichen zulegen können», fasste Valora-CEO Michael Mueller am Mittwoch vor den Medien zusammen.

Im ersten vollen Geschäftsjahr steuerte Backwerk 67 Millionen Franken zum Gruppenumsatz bei. Aber auch heimische Formate wie «Brezelkönig» und «Café Spettacolo» haben den Absatz gesteigert. Weiterhin der grösste Umsatzträger ist bei Valora der kleinflächige Detailhandel, darunter Kioske, in der Schweiz, wo die Umsätze aufgrund der Schliessung von Standorten mit 1,2 Milliarden Franken nahezu konstant blieben. Mit 59 Millionen Franken stieg der Reingewinn 2018 um gute 3 Prozent.

Die Bereinigung des Netzwerkes sei jetzt abgeschlossen, und 2019 sollen wieder zusätzliche Standorte eröffnet werden. Bezüglich der Vergabe der Bahnhofskioske erwartet Valora, die bisherige Betreiberin, bis zum Sommer einen Entscheid der SBB, wer zum Handkuss kommen wird. Neben Valora hat sich auch Coop beworben. (sda)

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