US–Banken für Krisen gewappnet

NEW YORK. Die erste Stresstest-Runde von 33 US-Banken ist nach Angaben der US-Notenbank Fed erfolgreich verlaufen. Alle Institute seien für extreme Krisenfälle gerüstet, teilte die Fed mit. Die Institute würden ihre Kapitalpolster weiter erhöhen und ihre Krisenfestigkeit weiter verstärken.

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NEW YORK. Die erste Stresstest-Runde von 33 US-Banken ist nach Angaben der US-Notenbank Fed erfolgreich verlaufen. Alle Institute seien für extreme Krisenfälle gerüstet, teilte die Fed mit. Die Institute würden ihre Kapitalpolster weiter erhöhen und ihre Krisenfestigkeit weiter verstärken.

Ihre Kapitalreserven reichten aus, um auch mit grossen Schwierigkeiten in der Wirtschaft oder an den Märkten fertig zu werden. Selbst bei einem Szenario mit einem Einbruch der Weltwirtschaft und einem sprunghaften Anstieg der Arbeitslosenrate wären die Banken in der Lage, die Kreditvergabe an Unternehmen und Haushalte aufrechtzuerhalten, so die Einschätzung der Notenbank.

Im schlimmsten Fall würden die grossen Finanzinstitute über einen Zeitraum von neun Quartalen Kreditausfälle von insgesamt 385 Mrd. $ zu verkraften haben, blieben aber dennoch mit ihrer Eigenkapitalquote im grünen Bereich. Die erste Testrunde hat weniger Aussagekraft als die folgende, deren Ergebnisse am kommenden Mittwoch erwartet werden. (rtr/bor)