USA wollen Auslieferung des Wegelin-Bankers

ZÜRICH. Die USA fordern Deutschland offiziell auf, den in Frankfurt inhaftierten Banker der ehemaligen Bank Wegelin auszuliefern, schreibt die «Handelszeitung». Anfang April haben die Amerikaner den deutschen Behörden, kurz vor Fristablauf, ein Auslieferungsgesuch zugestellt. Banker Roger K.

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ZÜRICH. Die USA fordern Deutschland offiziell auf, den in Frankfurt inhaftierten Banker der ehemaligen Bank Wegelin auszuliefern, schreibt die «Handelszeitung». Anfang April haben die Amerikaner den deutschen Behörden, kurz vor Fristablauf, ein Auslieferungsgesuch zugestellt. Banker Roger K. sitzt derzeit im Frankfurter Gefängnis III. Seine Anwälte kämpfen gegen eine Auslieferung in die USA. «Wir werden in Kürze unsere ablehnende Stellungnahme zur Auslieferung von Roger K. einreichen», sagt der Schweizer Verteidiger des Beschuldigten, der zusammen mit einem Anwalt in Deutschland für den Banker tätig ist. «Dann wird das Gericht entscheiden.» Laut Insider sind die Chancen gering, dass Roger K. von Deutschland nicht in die USA ausgeliefert wird. Bei der Bank Wegelin kümmerte er sich um Offshore-Kunden, darunter auch Kunden aus den USA. (sda)

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