USA verlieren an Schwung

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Konjunktur Die US-Wirtschaft läuft weniger rund. Mit Amtsantritt von Präsident Donald Trump ging es konjunkturell so langsam nach oben wie seit einem Jahr nicht mehr. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) stieg von Januar bis März mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 1,2%, wie das Handelsministerium in einer zweiten Schätzung mitteilte. Damit fiel das Quartalswachstum zwar stärker aus als ursprünglich angenommen (0,7%). Im vierten Quartal aber hatte die weltgrösste Volkswirtschaft noch um 2,1% zugelegt. Ökonomen gehen dennoch davon aus, dass die US-Notenbank im Juni die Zinsen weiter erhöht, da es ein temporärer Schwächeanfall der Wirtschaft sein dürfte. Gleichwohl dürfte der Druck auf Trump bleiben, die Konjunktur anzukurbeln. Er hatte Wachstumsraten von 4% und die Schaffung vieler Jobs in Aussicht gestellt. (rtr)

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