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USA schliessen Deal mit Südkorea

Strafzölle Nach ihren jüngsten Zolldrohungen versuchen die USA nun wichtigen Handelspartnern Zugeständnisse abzuringen. Südkorea stimmte gestern Änderungen im Freihandelsabkommen zu Gunsten der USA zu. Als Gegenleistung wird das Land dauerhaft von neuen US-Zöllen auf Stahl- und Aluminiumeinfuhren ausgenommen.

«Wir hatten erhitzte Diskussionen», sagte der südkoreanische Handelsminister Kim Hyun Chong. Demnach wird Süd­koreas Stahlindustrie unbefristet von den amerikanischen Schutzzöllen befreit. Zugleich verpflichtet sich die Regierung in Seoul zu einer Begrenzung der Stahl­exporte in die USA. Diese dürfen höchstens 70 Prozent des Durchschnittsvolumens der vergangenen Jahre betragen. Ausserdem darf künftig jeder US-Autobauer 50000 Fahrzeuge pro Jahr nach Südkorea liefern, auch wenn die Wagen nicht den dortigen Sicherheitsstandards genügen. Bislang lag die Schwelle bei 25000. Sie wurde zuletzt von keinem US-Autohersteller erreicht.

Die Änderungen am amerikanisch-südkoreanischen Freihandelsabkommen (Korus) werden zwar als moderat gewertet. Rechtsexperten bezeichneten den Deal aber als schädlichen Präzedenzfall. Der Einsatz von Zöllen zur Revision eines gültigen Freihandelsabkommens bedeute einen Verstoss gegen internationale Handelsregeln, sagte Professor Wonmog Choi. (rtr)

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