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USA: Diesel-Affäre wird viel teurer

SAN FRANCISCO. Der Vergleichsvorschlag in der Auseinandersetzung um die manipulierten Dieselautos des Volkswagen-Konzerns in den USA liegt vor. Die Anwälte der Kläger reichten die Dokumente gestern bei einem Bundesgericht in San Francisco ein. Demnach muss Volkswagen über 15 Mrd.
Thomas Spang

SAN FRANCISCO. Der Vergleichsvorschlag in der Auseinandersetzung um die manipulierten Dieselautos des Volkswagen-Konzerns in den USA liegt vor. Die Anwälte der Kläger reichten die Dokumente gestern bei einem Bundesgericht in San Francisco ein. Demnach muss Volkswagen über 15 Mrd. $ bezahlen, das sind 5 Mrd. $ mehr als erwartet. Richter Charles R. Breyer hat die Parteien für morgen zu einer Status-Konferenz geladen, um den Stand des Verfahrens zu erörtern. Parallel dazu bekommt die Öffentlichkeit Gelegenheit, Stellung zu nehmen. Erst im Lauf des kommenden Monats wird sich zeigen, ob der Vergleich in dieser Form belastbar ist.

Schon heute handelt es sich um die höchste Summe, die ein Autobauer in den USA jemals an Entschädigung zahlen musste. Amerikanische VW-Kunden erhalten laut dem ausgehandelten Vergleich die Wahl zwischen einem Rückkauf ihrer Fahrzeuge durch den Autobauer und einer Nachrüstung. Die Geschädigten sollen eine offizielle Benachrichtigung erhalten und können danach auf einer Webseite den Rückkaufwert ihres Autos schätzen lassen. Dieser wird so berechnet, als handle es sich um ein Auto in exzellentem Zustand. Darüber hinaus besteht ein Anspruch auf Kompensation von bis zu 10 000 $. Ungeklärt bleibt unter anderem die strafrechtliche Seite des Skandals.

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