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UNTERNEHMERPREIS: Namics-CEO: "St.Gallen gehört zu den attraktivsten Unternehmensstandorten"

Die Digitalagentur Namics wächst. Letztes Jahr wurde ein neues Firmengebäude bezogen. "Unser genetischer Code ist in St. Gallen besonders ausgeprägt", sagt der Firmenchef Bernd Schopp. Das Unternehmen ist für den Prix SVC Ostschweiz nominiert.
Stefan Borkert
Seit Sommer 2017 führt Bernd Schopp die Geschäfte der Namics AG. Im Unternehmen arbeitet er seit 2002. (Bild: Michel Canonica)

Seit Sommer 2017 führt Bernd Schopp die Geschäfte der Namics AG. Im Unternehmen arbeitet er seit 2002. (Bild: Michel Canonica)

Die St.Galler Namics AG schreibt an ihrer Erfolgsgeschichte weiter. 1995 wurde die Firma als Spin-off der Hochschule St.Gallen gegründet. Das Start-up entwickelte sich rasch und hatte bereits im sechsten Geschäftsjahr 191 Mitar­beiter. Im Juni 2012 kam es zu einem erneuten Meilenstein in der ­Firmengeschichte. Der heutige CEO Bernd Schopp sagt, dass damals die 22 Partner zu gleichen Teilen die Namics AG der Be­sitzerin Publigroup abkauften. "Alle Partner sind aktiv in das ­Tagesgeschäft eingebunden", betont er. Die Digitalagentur entwickelte sich weiter. Neue Geschäftsfelder kamen hinzu. Diese Dynamik ist nicht nur im Firmennamen angedeutet, sondern sie bewirkte auch, dass die Namics AG inzwischen mehr als 500 Mitarbeiter beschäftigt. 300 davon in der Schweiz und davon fast 200 am Standort St.Gallen – Tendenz weiter steigend.

Gewinner im digitalen ­Wandel schaffen

Schopp ist überzeugt, dass St.Gallen neben Zürich zu den attraktivsten Unternehmensstandorten der Schweiz gehört. "Wir kommen aus der Region und wollen dazu beitragen, dass sich die Ostschweiz entwickelt. Deshalb haben wir bewusst in den Standort St.Gallen investiert." Geld in die Hand genommen wurde für ein neues Firmengebäude, das nur einen Steinwurf vom Hauptbahnhof entfernt ist. Gute Erreichbarkeit mit dem ÖV ist Schopp und den Mitarbeitern wichtig. Ausserdem betont der Firmenchef, dass St. Gallen die Wiege der Kultur von Namics sei. Auch darum ­engagiert sich die Agentur bei lokalen Projekten wie "IT St.Gallen rockt".

Die Agentur selbst hat sich über die Jahre von einer Inter­netspezialistin zu einer Full­service-Agentur für Digitale Transfor­mation entwickelt. Alle Dienstleistungen, alles, was ein Unternehmen braucht, um im ­digitalen Wandel erfolgreich zu sein, bietet die Namics aus einer Hand. "Wir wollen Gewinner im digitalen Wandel schaffen", sagt Schopp. "Wir schöpfen alle digitalen Möglichkeiten, alle Platt­formen, Kanäle und Medien aus", fährt er fort. Dazu gehört E-Business, E-Commerce, Digitale Kommunikation, Marketing Operations, Web Applikationen, Mobile Business Apps und Customer ­Relationship Management. Das betrifft beispielsweise den Internetauftritt genauso wie die Einrichtung eines Onlineshops, die Verfügbarkeit von Inhalten auf Tablets und Smartphones, die Softwareentwicklung und die Unternehmensberatung. Gut die Hälfte der Mitarbeiter sind Softwareentwickler. Interdisziplinäre Lösungsansätze sind Programm.

Die Kundschaft der Namics reicht von der Migros über Helvetia bis zum Bund. "Dabei setzen wir auf langjährige Partnerschaften – für die Migros arbeiten wir zum Beispiel seit über zehn Jahren", ergänzt Schopp. Und da digitale Lösungen rund um die Uhr verfügbar sein müssen, bietet ­Namics an sieben Tagen in der Woche 24 Stunden professionelle Marketing-Services und tech­nischen Betrieb an. Dafür benötigt man flexible und agile Arbeitsmodelle für die Mitarbeiter. Kreativität muss sich entfalten können und Lösungen gefunden werden. Deshalb ist uns ein Arbeitsumfeld wichtig, in dem die Freude über Arbeitskollegen und Kunden das wichtigste Ziel ist.

Beim Gang durch die Räumlichkeiten sind alle Besprechungszimmer besetzt. Es wird rege diskutiert, notiert und wieder verworfen. Mit halben Sachen gibt man sich hier nicht zufrieden. "Wir wollen auf jeder Stufe höchste Qualität abliefern", sagt Schopp. "Unsere Arbeit ist getan, wenn der Kunde die definierten Ergebnisse nachweislich erreicht hat." Der messbare Erfolg gibt ihm recht. Denn dieser Qualitätsanspruch hat den Eintritt auf den deutschen Markt erleichtert, wo die Konkurrenz sehr gross ist.

Sechs Standorte in drei Ländern

Mittlerweile ist Namics an sechs Standorten in drei Ländern präsent. Neben St.Gallen sind das Zürich, Frankfurt, München, Hamburg und Belgrad. Belgrad ist neu. Dort arbeiten schon 40 Softwareentwickler.

Die Nominierung für das Finale des Prix SVC Ostschweiz ist nicht nur eine weitere Auszeichnung unter vielen für die Namics, sondern durchaus etwas Besonderes, denn: "Wir sehen uns als internationales Unternehmen, das stolz auf seine Ostschweizer Wurzeln ist."

Prix SVC Ostschweiz

Für den Unternehmerpreis des Swiss Venture Clubs sind sechs Firmen nominiert: die Büchi Labortechnik in Flawil, die Kunststoffverschlüsseanbieterin Corvaglia in Eschlikon, die Temperiergeräteherstellerin HB-Therm in Gais und in St.Gallen, die Digitalagentur Namics in St.Gallen, die Kundenbeziehungsfirma MS Direct Group in St.Gallen und das Holzbauunternehmen Uffer in Savognin. Wir stellen die Finalisten in loser Folge vor. Der Preis wird am 8. März verliehen. (red)

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