Unternehmenssteuerreform III: Darum geht es

Hauptzweck der Steuerreform ist es, die umstrittenen Privilegien für Statusgesellschaften abzuschaffen. Um die drohende Abwanderung dieser Firmen zu verhindern, sieht der Bundesrat mehrere Elemente vor. Diese kommen den Bund auf jährlich etwa 1,2 Milliarden Franken zu stehen.

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Hauptzweck der Steuerreform ist es, die umstrittenen Privilegien für Statusgesellschaften abzuschaffen. Um die drohende Abwanderung dieser Firmen zu verhindern, sieht der Bundesrat mehrere Elemente vor. Diese kommen den Bund auf jährlich etwa 1,2 Milliarden Franken zu stehen.

• Senkung der Gewinnsteuern in den Kantonen: Der Bund will den Kantonen jährlich eine Milliarden Franken zukommen lassen, damit diese ihre Gewinnsteuersätze senken können. Dazu erhöht der Bund den Kantonsanteil an den Bundessteuern von 17 Prozent auf 20,5 Prozent. In die Ostschweiz sollen so rund 60 Millionen Franken fliessen.

• Einführung einer Patentbox: Erträge, die mit patentgeschützten Produkten erwirtschaftet werden, sollen kantonal nur noch reduziert besteuert werden. Hauptprofiteur ist die Pharmaindustrie. Aber auch die Chemie, der Maschinenbau oder die Uhrenindustrie sind Nutzniesser.

• Abschaffung der Emmissionsabgabe: Wer heute auf dem Kapitalmarkt Eigenkapital beschafft, bezahlt ein Prozent Emmissionsabgabe. Diese Steuer soll fallen. (rob)