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Datensicherheit: Universität St.Gallen kehrt Google den Rücken und kooperiert mit der Thurgauer Softwarefirma Hulbee

Im Rahmen eines Grossauftrags liefert die Egnacher Softwarefirma Hulbee der HSG die neue Suchmaschine. Der Internetgigant Google hat sich mit seinem Cloud-Ansatz ins Abseits manövriert.
Stefan Borkert
Datensicherheit ist auch für Universitäten ein Kernthema. (Bild: Keystone/Gaëtan Bally)

Datensicherheit ist auch für Universitäten ein Kernthema. (Bild: Keystone/Gaëtan Bally)

Hundertprozentige Datensicherheit, kein Ausspähen und keine versteckten Weitergaben, das verspricht die Suchmaschine von Hulbee. «Ausserdem stehen unsere Server gesichert in der Schweiz», sagt Andreas Wiebe, Gründer und Geschäftsführer der Thurgauer Softwarefirma. Damit sei es unmöglich, Daten auszuspähen, wie es etwa auf Servern geschehe, die in den USA stehen. Das hat die Lösung von Hulbee gerade für Schweizer Unternehmen interessant gemacht. Zu den Kunden zählen Pilatus, Valora, Brüggli und die Pensionskasse Asga – und neu auch die Universität St.Gallen.

Andreas Wiebe, Chef der Hulbee AG. (Bild: Donato Caspari)

Andreas Wiebe, Chef der Hulbee AG. (Bild: Donato Caspari)

Der Hauptgrund, warum die HSG Google den Rücken kehrt, ist ein Strategiewechsel des US-Technologiekonzerns. Diesen Wechsel hatte Google-Chef Sundar Pichai schon vor zwei Jahren propagiert und unter anderem verkündet, dass Google seine Suchmaschine nur noch in der Cloud anbietet. Damit tat sich eine Lücke auf, die das Oberthurgauer Unternehmen nutzte. «Darauf waren wir vorbereitet», sagt Wiebe.

Nur Cloud geht gar nicht

Harald Rotter, Informatikchef der Universität St.Gallen. (Bild: PD)

Harald Rotter, Informatikchef der Universität St.Gallen. (Bild: PD)

Auf der Suche nach einer Alternative zur Google-Lösung ist auch die Universität St.Gallen bei Hulbee mit der Enterprise Search fündig geworden. Für das IT-Management an der HSG ist eine Lösung, die nur Cloud- basiert daherkommt, zu wenig sicher. HSG-Informatikchef Harald Rotter sagt: «Das ist ein No-Go.» Dagegen installiert Hulbee bei Enterprise Search die Software stets beim Kunden auf eigenen Servern.

Jetzt würden mit der Hulbee-Lösung zentral Dokumente und Webseiten im gesamten Bereich der Universität durchsucht. Wie an jeder anderen Uni auch werden auch viele Daten und Informationen gespeichert. Wiebe sagt: «Damit die Informationen für die Mitarbeitenden und Studierenden gut erreichbar sind, muss eine Suchmaschine eingesetzt werden.» Und diese Daten sollen auch sicher sein. «Die Daten sind sensibel und müssen bei uns an Ort und Stelle auf unseren Servern bleiben», sagt Rotter. Die Mitarbeitenden und Studierenden bekämen nun mit der Such­anwendung eine moderne und innovative Software für ihre tägliche Recherche nach Informationen, ob lokal oder im Web.

Erleichterter Suchprozess

Man habe bei der Auswahl besonderen Wert auf Schnelligkeit und Skalierbarkeit des Systems gelegt, sagt Rotter. Auch mit der Qualität der Trefferliste habe sich Hulbee hervorgehoben. Eine besonders innovative Vorschautechnologie gebe dem Nutzer sogar die Möglichkeit, das Dokument zusammenzufassen. Diese Technologie erleichtere den Prozess bei der Suche nach relevanten Informationen erheblich, sagt Rotter.

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