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US-Milliardenkonzern United Technologies will sich aufspalten

Schindler-Konkurrent Otis soll als eigen­ständige Firma an die Börse gebracht werden.
Otis-Logo. (Bild: PD)

Otis-Logo. (Bild: PD)

Der US-Mischkonzern United Technologies will sich in drei Unternehmen aufspalten und kommt damit Forderungen von aktivistischen Investoren nach. Die Liftsparte Otis und die Klimatechniksparte Carrier sollen von United Technologies abgespalten und eigenständig an der Börse gelistet werden, wie das Unternehmen in der Nacht zum Dienstag mitteilte. Die Luftfahrtsparte mit dem Triebwerkhersteller Pratt & Whitney mit Niederlassung in Luzern wird damit zum Kern des Grosskonzerns. Mit der 30 Milliarden Dollar schweren Übernahme des Flugzeugzulieferers Rockwell Collins hatte die Sparte die dafür nötige Grösse erreicht.

Mit einem Börsenwert von 102,5 Milliarden US-Dollar ist United Technologies einer der grössten Konzerne weltweit. Pratt & Whitney und Rockwell Collins kommen zusammen auf einen Umsatz von 39 Milliarden Dollar, Otis auf 12,3 Milliarden und Carrier auf 17,8 Milliarden. Letztere wären damit leichter zu übernehmen. Otis ist direkter Rivale von Schindler.

Grosser Zulieferer von Boeing und Airbus

Der Chef von United Tech, Gregory Hayes, hatte bereits signalisiert, dass er den Rufen der Investoren Daniel Loeb vom Hedge Fonds Third Point und William Ackman von der Hedge-Fonds-Gesellschaft Pershing Square nach einer Aufspaltung nachkommen wolle. «Unsere Entscheidung ist ein entscheidender Moment in unserer Geschichte und wird alle drei eigenständigen Firmen in die beste Ausgangsposition für nachhaltiges Wachstum bringen», so Hayes.

Dieser will an der Spitze von United Tech bleiben. Mit Rockwell Collins, einem Hersteller von Bordelektronik und Innenausstattung von Flugzeugen, ist der Konzern einer der grössten Zulieferer der Branche mit Kunden wie Boeing und Airbus. (sda)

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