Unia fordert bei Vögele Gespräche

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Entlassungen Die Gewerkschaft Unia fordert die Respektierung der Konsultationsrechte bei der angekündigten Massenentlassung am Hauptsitz des Bekleidungskonzerns Charles Vögele. Man sei schockiert, dass die neue Eigentümerin, der italienische Modekonzern OVS, rund 100 Mitarbeitende in Pfäffikon entlasse. Betroffen sind überwiegend Angestellte in den Bereichen Einkauf und Design. Allerdings nicht im Verkauf, wie im gestrigen Agenturbericht fälschlicherweise vermeldet worden ist. Die Unia verlangt, Sozialpläne und Begleitmassnahmen nun mit den Beschäftigten und der Gewerkschaft zu verhandeln. Man akzeptiere «keine Schein­sozialpläne», sondern suche «echte Verhandlungen». (sda)