UBS-Vergütungen glatt genehmigt

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Kritik Die Generalversammlung der UBS hat allen Anträgen des Verwaltungsrates zugestimmt. Trotz mehrerer kritischer Voten wurden auch alle Vergütungsanträge angenommen. Unter anderem hatte die Aktionärsvertretungsorganisation Actares empfohlen, die Vergütungsanträge abzulehnen, weil diese den Geschäftsverlauf zu wenig spiegelten. Die Aktionäre nahmen aber den Vergütungsbericht 2016 mit 88% der Stimmen an. Die Anträge für die Vergütungen der Konzernleitung und des Verwaltungsrates passierten mit Ja-Anteilen zwischen 89% und 91%.

Die UBS stellte den Aktionären steigende Dividenden in Aussicht. «Wenn die Rechts- und ­regulatorischen Kosten zunehmend wegfallen, sollten wir in der Lage sein, noch mehr Kapital an Sie als Aktionäre zurückzugeben, sei es in Form von Dividenden oder Aktienrückkäufen», sagte UBS-Chef Sergio Ermotti. Für das vergangene Jahr hat die Generalversammlung der Ausschüttung einer Dividende von 60 Rp. je Aktie zugestimmt. UBS-Verwaltungsratspräsident Axel Weber sagte Kritikern zudem, die UBS habe ihr Engagement in der Finanzierung klimaschädlicher Energieprojekte zurückgefahren und stelle an neue Projekte hohe Anforderungen. (sda)