Uber kommt Fahrern in den USA beim Trinkgeld entgegen

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Am selben Tag, als Kalanicks Rücktritt bekannt wurde, hat Uber ein massives Zugeständnis an die Fahrer in den USA angekündigt. In der App werden erstmals Trinkgelder vorgesehen. Die Neuerung wurde zunächst in Houston, Seattle und Minneapolis eingeführt und soll bis Ende Juli in jeder US-amerikanischen Stadt verfügbar sein.

Zwar konnte man als Fahrgast schon immer seinem Uber-Fahrer Geld am Ende der Fahrt zustecken – aber als offizielle Option in der App war es im Gegensatz zum Rivalen Lyft oder Taxis nicht vorgesehen. Fahrer hatten diese Option gefordert, Kalanick galt aber als Gegner eines solchen Schritts.

Uber versucht nun offensichtlich, das Verhältnis zu den Fahrern zu verbessern – unter anderem nachdem herauskam, dass sie in New York systematisch einen zu geringen Anteil vom Fahrpreis ­bekommen hatten. (rtr)