Trotz Kritik bestes Ergebnis

ZÜRICH. Etienne Jornod bleibt Verwaltungsratspräsident der «Neuen Zürcher Zeitung» (NZZ). Der Westschweizer wurde an der Generalversammlung in Zürich mit deutlicher Mehrheit für weitere vier Jahre gewählt – trotz scharfer Kritik an seinem Kurs.

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ZÜRICH. Etienne Jornod bleibt Verwaltungsratspräsident der «Neuen Zürcher Zeitung» (NZZ). Der Westschweizer wurde an der Generalversammlung in Zürich mit deutlicher Mehrheit für weitere vier Jahre gewählt – trotz scharfer Kritik an seinem Kurs.

Nach den Turbulenzen in den vergangenen Monaten musste sich der Verwaltungsrat auf eine unangenehme Versammlung gefasst machen. Zwei Aktionärsgruppen hatten Angriffe auf die Spitze des Unternehmens angekündigt. Die eine Gruppe wollte Jornod aus dem Amt jagen, die andere den Verwaltungsrat nur noch auf ein Jahr statt wie bisher auf vier Jahre wählen lassen. Um sich ein Stimmrecht zu sichern, hatten gar mehrere NZZ-Journalisten in den vergangenen Wochen Aktien gekauft.

Die Versammlung sei jedoch «enttäuschend normal» verlaufen, sagte ein Teilnehmer. Jornod habe zwar einiges an Kritik einstecken müssen, bei der Wiederwahl aber erstaunlicherweise das beste Resultat erzielt. Kritisiert wurde Jornod vor allem in Zusammenhang mit der Wahl des neuen Chefredaktors. (sda)

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