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Toys ’R’ Us bleibt in der Schweiz vorerst erhalten

Spielwaren Der Kollaps des Mutterhauses hat vorderhand keine Auswirkungen auf die Geschäfte der Spielwarenkette Toys ’R’ Us in der Schweiz und in Deutschland. Dies gab gestern die deutsche Zweigstelle des amerikanischen Detailhändlers in Köln bekannt. Demnach bleiben die 10 Filialen in der Schweiz und die 66 Geschäfte in Deutschland «weiterhin geöffnet und bieten den gewohnten Service an». Im Gegensatz zum Stammgeschäft in den USA könne die Spielwarenkette Toys ’R’ Us in Zentraleuropa auf «ein sehr solides Geschäftsjahr und eine gute Weihnachtssaison zurückblicken», wird der zuständige Geschäftsführer Detlef Mutterer in einer Pressemitteilung zitiert.

Derweil sieht sich Toys ’R’ Us in den USA gezwungen, sämtliche 735 verbliebenen Filialen zu schliessen, das Unternehmen abzuwickeln und gegen 30000 Angestellte zu entlassen. Dies ist Dokumenten zu entnehmen, die gestern früh vor einem Konkursgericht in Richmond im Staat Virginia eingereicht wurden. Das in New Jersey domizilierte Unternehmen befindet sich seit vorigem Herbst in einem gerichtlich überwachten Restrukturierungsprozess, der aber laut Konzernchef David Brandon nicht das gewünschte Resultat gezeitigt habe. Angesichts eines Schuldenbergs von 6,6 Milliarden Dollar und sinkenden Einnahmen drohe Toys ’R’ Us bereits in einigen Wochen die Zahlungsunfähigkeit. Deshalb habe sich das Management entschieden, die einst stolze US-Firma abzuwickeln.

Für die Tochtergesellschaft in Europa wird derzeit ein Käufer gesucht, wie den Gerichtsunterlagen zu entnehmen ist. Demnach haben mehr als 20 ungenannte Firmen Interesse signalisiert. Das Mutterhaus sicherte im Einvernehmen mit den Kreditgebern derweil zu, den Betrieb der internationalen Filialen während mindestens 60 Tagen zu garantieren; damit werde gesichert, dass die Tochtergesellschaften nicht in den Sog der Abwicklung in den USA gerieten. (rrw)

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