Tips im Ausland

Zahlen Mobilfunkkunden bald tiefere Preise? In der EU schon. Besonders kundenfreundlich ist, dass ein EU-Kunde künftig unabhängig von seinem heimischen Mobilfunkanbieter einen weiteren Anbieter für Verbindungen in anderen EU-Ländern wählen kann. Das sorgt für Wettbewerb und beseitigt Wildwuchs.

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Ralf Beyeler Telekomexperte beim Vergleichsdienst Comparis

Ralf Beyeler Telekomexperte beim Vergleichsdienst Comparis

Zahlen Mobilfunkkunden bald tiefere Preise?

In der EU schon. Besonders kundenfreundlich ist, dass ein EU-Kunde künftig unabhängig von seinem heimischen Mobilfunkanbieter einen weiteren Anbieter für Verbindungen in anderen EU-Ländern wählen kann. Das sorgt für Wettbewerb und beseitigt Wildwuchs.

Was bringt es Schweizer Mobilfunkkunden?

Nichts. Das ist eine EU-interne Regelung. Der Bundesrat müsste mit der EU einen bilateralen Vertrag über das Roaming aushandeln. Aber da passiert nichts.

Warum zahlen Schweizer Kunden mehr als in der EU?

Der EU-Telekommunikationsmarkt ist preislich reguliert, der Schweizer Markt nicht. Politische Vorstösse in diese Richtung sind bisher gescheitert, neue sind noch hängig.

Wie können Schweizer Kunden Druck machen auf die Mobilfunkanbieter?

Im Ausland keine Datenmengen über das Handynetz mit Schweizer SIM-Karte herunterladen, also nicht im Internet surfen oder e-mailen. Wer viel Telefonieren oder SMS schreiben will, kann sich vor Ort eine Prepaid-SIM-Karte eines lokalen Anbieters kaufen. Weil das iPhone diese ablehnt, würde ich mir ein billiges Handy dazukaufen oder ein altes von zu Hause nutzen. Und man kann Hotels mit gratis WLAN buchen.

Was bringen auf Auslandreisen Optionen und Kostenlimiten?

Optionen senken vor allem die Kosten für Kunden von Orange und Sunrise, die massiv teurere Standardtarife haben als Swisscom. Kostenlimiten verhindern horrende Rechnungen. (T.G.)

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