Tilsiter setzt auf die Nähe zu den Konsumenten

WEINFELDEN. An der 32. Gesellschafterversammlung der Sortenorganisation Tilsiter Switzerland haben die Teilnehmer ihren Lieblingstilsiter per Degustation herausfinden können. Damit demonstrierte die Sortenorgansation, wie sie möglichst nahe an die Konsumenten herantritt.

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WEINFELDEN. An der 32. Gesellschafterversammlung der Sortenorganisation Tilsiter Switzerland haben die Teilnehmer ihren Lieblingstilsiter per Degustation herausfinden können. Damit demonstrierte die Sortenorgansation, wie sie möglichst nahe an die Konsumenten herantritt. «Wönd Sie ä bitzli Tilsiter probiere?» Solche Fragen provozierten oft ein «Nein», erklärt Kommunikationsfachmann Peter Thoma. «Die Frage nach dem Lieblings-Tilsiter hingegen weckt Interesse, und die Leute lernen das ganze Tilsiter-Sortiment kennen.»

10 000 Degustierer

Thoma spricht aus Erfahrung, denn bereits in diesem Jahr haben sich über 10 000 Personen durchs Tilsiter-Sortiment degustiert. Rund 3200 Personen haben ihre Stimme zu ihrem Lieblings-Tilsiter schriftlich abgegeben. Während des ganzen Jahres sind Degustationen in Einkaufszentren und Präsenzen an grossen Schweizer Messen geplant.

Weg vom Preiskampf

«Der Schweizer Tilsiter geniesst hohe Bekanntheit und gehört zu den stärksten Marken in der Schweiz. Nun müssen Begehrtheit und Preisbereitschaft gestärkt werden», sagt Peter Rüegg, Geschäftsführer der Sortenorganisation. Für ihn sind unter anderem das wichtige strategische Punkte für die kommenden Jahre. Bestandteil dieser Strategie sind weiter Nähe und Werte. Dazu gehört auch die klar deklarierte Herkunft. (red.)

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