Teva schafft 60 Arbeitsplätze in Rapperswil-Jona

RAPPERSWIL-JONA. Der israelische Pharmakonzern Teva, der als weltweite Nummer eins bei Generika gilt, will aufgrund seines Wachstums bestimmte globale und regionale Funktionen zentralisieren. Davon profitiert der Ostschweizer Standort Rapperswil-Jona.

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RAPPERSWIL-JONA. Der israelische Pharmakonzern Teva, der als weltweite Nummer eins bei Generika gilt, will aufgrund seines Wachstums bestimmte globale und regionale Funktionen zentralisieren. Davon profitiert der Ostschweizer Standort Rapperswil-Jona. Gestern wurden die neuen Büros der Teva Pharmaceuticals International GmbH am Standort in Rapperswil-Jona offiziell eröffnet. Laut Teva werden über 60 Personen in dem neuen Gebäude tätig sein.

Anwesend am Anlass in der Region waren sowohl Mitglieder der Teva-Geschäftsführung, einschliesslich Konzernchef Erez Vigodman, als auch der St. Galler Regierungspräsident Benedikt Würth, wie bekannt gegeben wurde. Die 1901 in Jerusalem gegründete Teva ist schon seit mehreren Jahren in der Schweiz präsent. Durch verschiedene Übernahmen, unter anderem der Baselbieter Mepha Schweiz AG, und einem Joint Venture mit Procter & Gamble in Genf, wurde die Präsenz sukzessive gestärkt.

2012 entschied sich Teva, den Standort Schweiz auszubauen – wegen seiner geographischen Lage zentral in Europa und als Heimat führender Pharmaunternehmen. Die Teva-Verantwortlichen dankten dem Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons St. Gallen für die intensive Unterstützung bei der Standortsuche in der Region. Ebenso werden die Behörden von Rapperswil-Jona positiv erwähnt, die rasch reagiert hätten, um die Expansion zu ermöglichen. (T.F.)