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TELEKOMMUNIKATION: Mit Kampfpreisen gegen die Konkurrenz

Salt steigt ins Festnetzgeschäft ein und bietet damit Swisscom, Sunrise und UPC die Stirn.

Es war lange erwartet worden. Mit Rekordgeschwindigkeiten und günstigen Bündelangeboten steigt Salt ins Rennen um Marktanteile beim Vollsortiment ein. Das gilt allerdings nur bei Kunden mit Glasfaseranschluss. Das neue Angebot ist ab sofort in über 30 Städten und Regionen verfügbar, wie Salt gestern mitteilte. Dafür arbeitet Salt mit Swiss Fiber Net, verschiedenen Städten und Gemeinden sowie weiteren Partnern zusammen.

Derzeit werden damit vor allem grössere Ballungszentren abgedeckt. Der Telekomanbieter, der dem französischen Unternehmer Xavier Niel gehört, plant aber eine «weitere geografische Expansion». Die Festnetzpläne waren bereits seit einem Jahr bekannt, nachdem der Mobilfunker Verträge über die Benutzung der Glasfasernetze von Stromversorgern abgeschlossen hatte.

Nur wenige können die Geschwindigkeit nutzen

Salt gibt mit dem neuen Angebot sowohl beim Preis als auch bei der Geschwindigkeit Gas. Die sogenannte Salt Fiber Box ermöglicht ein Surftempo von 10 Gigabit pro Sekunde. Das ist zehnmal schneller als das bisherige Spitzenangebot hierzulande. Swisscom und Sunrise bieten heute maximal 1 Gigabit pro Sekunde, UPC 500 Megabit pro Sekunde. Allerdings können die wenigsten Kunden tatsächlich die volle Geschwindigkeit ausreizen. In den seltensten Fällen sei der Server auf der Gegenseite schnell genug, kommentierte Telekomexperte Ralf Beyeler in einer Mitteilung des Online-Vergleichsdienstes Moneyland.ch. Die bis anhin schnellsten Angebote von 1 Gigabit pro Sekunde reichten selbst für Kunden völlig aus, die ein sehr schnelles Internet wünschten.

Mit dem Einstieg ins Festnetzgeschäft wird Salt zum ­Telekomvollanbieter und kann Swisscom, Sunrise und Co. künftig auch bei den Kombipaketen konkurrenzieren. Paketangebote aus Mobilfunk, Festnetz, Internet und Fernsehen gelten bei Experten als entscheidend für den Erfolg einer Telekomfirma.

Für 49.95 Franken im Monat erhalten die Salt-Kunden nun Internetzugang, ein TV-Angebot mit 300 TV-Sendern und eine Festnetz-Flatrate. Salt-Kunden mit bestimmten Handy-Abos bezahlen ausserdem 10 Franken weniger pro Monat. Damit unterbiete Salt die Preise auf dem Schweizer Telekommarkt markant, schreibt Moneyland.ch und spricht von einem «echten Kampfpreis». (sda)

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