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TECHNOLOGIE: SFS im Investitionsfieber

Deutlich erhöhte Ausgaben für Wachstumprojekte sollen sich für den Rheintaler Konzern bald auszahlen.

Die Gewinndelle des Jahres 2015 als Folge der abrupten Aufwertung des Frankens zum Euro ist Vergangenheit. Nach der Erholung 2016 hat die Rheintaler SFS Group auch vergangenes Jahr zugelegt. Das Umsatzwachstum ist zu gut der Hälfte organisch, weil die Nachfrage nach den Befestigungssystemen und Präzisionsformteilen des Technologiekonzerns in fast allen Abnehmermärkten – Elektronik, Industrie, Bau, Automobil und Medizinaltechnik – rege war. Einzig seitens der Flugzeugindustrie, wo SFS im Airbus A350 mit Komponenten an Bord ist, entwickelte sich der Absatz verhalten, wie an der Bilanzpressekonferenz Firmenchef Jens Breu sagte.

Ein Teil des Wachstums ist auch akquisitionsgetrieben, vor allem dank des Erwerbs der US-Firma Tegra Medical. Diese hat dazu geführt, dass der Umsatz­anteil der zukunftsträchtigen Nische Medizinaltechnik von 1,9 auf 6,4 Prozent geschnellt ist, und geografisch trägt Amerika nun 17,2 nach zuvor 14 Prozent zu den SFS-Verkäufen bei. Damit rückt laut Finanzchef Rolf Frei das Ziel näher, je 20 Umsatzprozente in der Schweiz, in Europa und in Asien zu erarbeiten sowie 40 Prozent in Europa.

Stellen auch in der Schweiz geschaffen

Auch die Ergebnisse hat die SFS gesteigert und die Rentabilität hoch gehalten. Dies trotz einerseits gestiegener Beschaffungskosten als Folge der Euroaufwertung im dritten Quartal und ­andererseits wegen hoher Vorleistungen, um neue Wachstumsprojekte zu finanzieren, die sich in ein bis drei Jahren bezahlt machen sollen. Das bedingt aber schon jetzt Ausgaben für neue Anlagen, Maschinen und Gebäude, wozu auch der Bau eines neuen Produktionswerks in China zählt, das 2019 in Betrieb gehen soll. Insgesamt hat die schuldenfreie SFS die Investitionen 2017 von 85 auf 133 Millionen Franken hochgefahren und selbst finanziert. In der Schweiz liegt der Fokus darauf, die schon weit überdurchschnittliche Produktivität weiter zu steigern und auf Know-how-intensive-Tätigkeiten zu setzen. 2017 stieg die Zahl der Beschäftigten in der Schweiz um 230 auf 2478, wobei 130 Stellen aufgebaut wurden und 100 akquisitionsbedingt dazustiessen. Die meisten Angestellten arbeiten im Rheintal. Die Dividende wird von 1.75 auf 1.90 Franken erhöht und steuerfrei aus Kapitaleinlagereserven bezahlt. (T. G.)

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