Sicherheitsmängel

Tausende Lastwagen bleiben an der Grenze hängen – aus mehreren Gründen

An den Schweizer Grenzen fallen immer mehr Lastwagen mit Sicherheitsmängeln, fahruntüchtigen Chaffeuren oder Verstössen gegen die Ruhezeiten auf. Aber auch im Landesinnern ahndet die Polizei jedes Jahr Tausende Verstösse.

Drucken
Teilen
Ein Polizist kontrolliert einen Lastwagen anlässlich einer Car- und Schwerverkehrskontrolle der Kantonspolizei Zürich. (Archiv)

Ein Polizist kontrolliert einen Lastwagen anlässlich einer Car- und Schwerverkehrskontrolle der Kantonspolizei Zürich. (Archiv)

Keystone/WALTER BIERI

Die Anzahl der Verstösse gegen die Sicherheitsvorschriften, welche die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) an Schweizer Grenzen beim Schwerverkehr registriert hat, ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Zählte die EZV im Jahr 2010 noch 17'997 Gesetzesverletzungen im Schwerverkehr, waren es 2017 bereits 32'967, wie aus den offiziellen Zahlen der EZV hervorgeht.

Dies entspricht einer Zunahme um 83 Prozent, wie die "SonntagsZeitung" berichtet. Doch auch im Landesinnern würde die Polizei jährlich tausende LKW-Chauffeure ahnden. Dies zeigen bisher unveröffentlichte Zahlen des Bundesamt für Strassen, die auch der Nachrichtenagentur sda vorliegen.

24'464 Bussen und Anzeigen mussten im letzten Jahr ausgestellt werden. Fast Zehntausend davon, weil Lenker Gewicht oder Masse nicht einhielten. Geahndet wurden auch Verstösse gegen die Arbeits- und Ruhezeitbestimmung (4477) , die Gefahrgutvorschriften (245) oder die Alkohol-Bestimmungen (100).