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Tausende glückliche Paare

Rhomberg steht für Trauringe. Studenten der Fachhochschule St. Gallen haben für die Firma Kundenverhalten untersucht und sind für den WTT Young Leader Award nominiert.
Ein Teil des Studententeams und Auftraggeber Falk Liebnitzky (l.) schauen einer Rhomberg-Goldschmiedin bei der Arbeit zu. (Bild: PD)

Ein Teil des Studententeams und Auftraggeber Falk Liebnitzky (l.) schauen einer Rhomberg-Goldschmiedin bei der Arbeit zu. (Bild: PD)

Wer kennt nicht den Schmuck­katalog des Rheinthaler Unternehmens Rhomberg? «Jahrzehnte lag er auf vielen Deutschschweizer Wohnzimmertischen», sagt Marketingchef Falk Liebnitzky. Doch das Kundenverhalten änderte sich in den letzten Jahren. Deshalb untersuchte ein Studententeam der Fachhochschule St. Gallen (FHS) das Verhalten von Kunden. «Wer kennt, wer mag, wer kauft Rhomberg und wer ist Stammkunde?», so der Arbeitstitel. «Wir bewegen uns in einem umkämpften Markt», erzählt Liebnitzky. «Daher konzentrieren wir uns auf Stärken wie Qualität, Flexibilität und Kundenservice.» Rhomberg hat dreissig Jahre Erfahrung und Kompetenz, insbesondere bei Trauringen. Mehr als 1000 Paare würden jährlich glücklich gemacht. Für deren Nachwuchs gebe es dann Kinderschmuck.

Die sechs Studenten, die das Projekt realisierten, überzeugten rasch mit Engagement und Interesse, sagt Liebnitzky. Das fand auch die Jury, die das Team für den Final des WTT Young Leader Award nominierte. «Uns hatte die Marketingaufgabe angesprochen», erinnert sich FHS-Student Stefan Roderer. «Die sogenannte Customer Journey analysiert das Mediennutzungs- und Kaufverhalten von Kunden und findet im Marketing derzeit viel Beachtung.»

450 Passanten in 12 Städten befragt

«Die Marktforschung war enorm aufwendig», weiss FHS-Coach Rosella Toscano. In zwölf Städten befragte das Team bei Wind und Wetter 450 Passanten. Zudem machte es eine Onlinebefragung und führte Interviews mit dreissig Experten. «Die Herausforderung war, alle Daten unter einen Hut und in ein schlüssiges Konzept zu bringen», erklärt FHS-Student Mauritius Berchtel. Zum Team gehörten auch Tenzintseten Deckeykhangsar, Manuel Baumann, Thomas Schöb und Bernhard Oberholzer.

«Es gibt nicht den Kunden», sagt Auftraggeber Liebnitzky, auf die Ergebnisse angesprochen. Jede Zielgruppe müsse abhängig von Alter und Interessen angesprochen werden.

Die Marktforschung zeige, wo Rhomberg noch Hausaufgaben machen und optimieren müsse. «Unser Bekanntheitsgrad ist hoch. Mit kleinen Korrekturen in der Kommunikation könnten wir noch mehr Kunden begeistern.» Die Studenten schlugen unter anderem vor, mehr auf Emotionen und soziale Medien wie Instagram zu setzen und den Onlineshop mit neuen Funktionen zu versehen. «Das setzen wir sofort um», erklärt Marketingchef Liebnitzky. (red)

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