Syngenta steigert Profit und trotzt Wechselkurs

BASEL. Der Agrarchemiekonzern Syngenta hat 2014 einen Umsatz von 15,13 Mrd. $ erzielt und damit seine Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 3% gesteigert. Verbessern konnte der Konzern mit Sitz in Basel auch die Profitabilität.

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BASEL. Der Agrarchemiekonzern Syngenta hat 2014 einen Umsatz von 15,13 Mrd. $ erzielt und damit seine Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 3% gesteigert. Verbessern konnte der Konzern mit Sitz in Basel auch die Profitabilität. Der Gewinn allerdings sank aufgrund von Wertberichtigungen und Restrukturierungskosten um 2% auf 1,6 Mrd. $, wie es in einem Communiqué heisst. Syngenta habe im vergangenen Jahr das eigene Wachstumsziel erreicht, obwohl die Agrarpreise gesunken seien und die Wetterbedingungen in Nordamerika ungünstig gewesen seien, wird Konzernchef Mike Mack in der Mitteilung zitiert. Für das laufende Jahr erwartet Mack, dass die Umsätze «im Wesentlichen unverändert» bleiben.

Syngenta ist gegen eine Franken-Aufwertung im laufenden Jahr weitgehend abgesichert. «Die Auswirkungen werden im Jahresvergleich also nicht so gross sein», sagte Finanzchef John Ramsay gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Syngenta prüfe alle Optionen, um seine Kostenbasis in der Schweiz zu reduzieren, erklärte Ramsey. Syngenta will rund 1800 der weltweit mehr als 28 000 Arbeitsplätze streichen oder verlagern, um das bis 2018 angepeilte Sparziel von 1 Mrd. $ zu erreichen. (sda)

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