Swiss übertrifft Margenziel

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Profitabilität Die Fluggesellschaft Swiss hat vergangenes Jahr weniger umgesetzt und verdient. Punkto Profitabilität schaffte es die Lufthansa-Tochter nach 2015 jedoch erneut, das angestrebte Ziel zu übertreffen. Geholfen haben der Swiss tiefe Kerosinpreise und eine Erhöhung des Angebots.

Die Fluggesellschaft hat vergangenes Jahr 4,8 Mrd. Fr. umgesetzt, 4,7% weniger als 2015. Der Betriebsgewinn sank um 5,3% auf 429 Mio. Franken. Swiss-Chef Thomas Klühr zeigt sich dennoch zufrieden. Trotz anhaltend hohen Wettbewerbsdrucks und des Umbaus der Flotte habe man mit 8,9% die angestrebte Betriebsgewinnmarge von 8% erneut übertroffen. Damit sei die Swiss innerhalb der Lufthansa-Gruppe die profitabelste Airline geblieben. 2016 hat die Swiss die Produktivität durch den Ersatz kleinerer (Airbus A340) durch grössere (Boeing 777) Flugzeuge erhöht. Die angebotenen Sitzkilometer stiegen deshalb und dank etwas mehr Flügen um 6,6%. Zudem hat die Swiss Kosten gesenkt und von tieferen Kerosinpreisen sowie dem geringeren Treibstoffverbrauch der neuen Flugzeuge profitiert. Insgesamt konnte die Airline so die Kosten pro angebotenem Sitzkilometer um 8,2% senken. Wegen des anhaltenden Preiswettbewerbs waren 2016 jedoch auch die Einnahmen rückläufig. Pro Sitzkilometer hat die Swiss vergangenes Jahr 7,1% weniger verdient, und die Auslastung nahm leicht ab. (sda)