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Sunrise-Chef wechselt zu Adcubum

Christoph Brand, bisheriger Chef von Sunrise, verlässt den Schweizer Telekomanbieter. Er leitet künftig die St. Galler Adcubum-Gruppe. Das international tätige Softwareunternehmen will im Versicherungsmarkt weitere Kunden gewinnen.
Thorsten Fischer
Christoph Brand (links) gibt die Sunrise-Leitung an Oliver Steil ab. (Bilder: ky/Eddy Risch, ap/Fabian Bimmer)

Christoph Brand (links) gibt die Sunrise-Leitung an Oliver Steil ab. (Bilder: ky/Eddy Risch, ap/Fabian Bimmer)

St. Gallen. Die Adcubum-Gruppe stellte vor knapp zwei Jahren die Weichen neu. Damals übernahmen Francisco Fernandez – er ist Chef des Bankensoftwareunternehmens Avaloq –, Didier Sangiorgio, Präsident von Avaloq und Adcubum, sowie nahestehende private Investoren die Aktienmehrheit. In der Übergangsphase wurde das Ostschweizer Unternehmen von Verwaltungsrat Richard Heinzer geleitet.

Jetzt ist wie geplant ein definitiver Nachfolger für den 64jährigen Heinzer gefunden worden, der als Berater der Gruppe erhalten bleibt.

Künftig wird Christoph Brand, Chef des zweitgrössten Schweizer Telekomanbieters Sunrise, die Fäden in der Hand halten. Der 40jährige Brand wechselt dabei nur auf den ersten Blick die Branche. So entwickelt die Adcubum-Gruppe Software für Versicherungen.

Doch auch hier dürfte Brand von seiner 20jährigen Erfahrung in der Informations- und Kommunikationstechnologie profitieren. Vor Sunrise brachte er etwa den Internetprovider Bluewin im Markt voran.

In weiteren Feldern wachsen

Brand wird mit seinem Einstieg per Oktober 2010 gleichzeitig Aktionär bei Adcubum.

Die 1997 entstandene Gruppe hat sich vorgenommen, auch mit Versicherungssoftware für das Nichtleben-Geschäft zu wachsen – also bei Sach- und Unfallversicherungen. Mit ihrer Branchenlösung für Krankenkassen hat Adcubum bereits kräftig expandiert und sieht sich heute als Marktführerin. Das St. Galler Unternehmen untermauert dies mit ihrer Kundenliste. Darin ist die grösste Schweizer Krankenkasse Helsana ebenso aufgeführt wie Sanitas oder CSS. Mehrere Millionen Versicherte mit über 30 Mio.

Leistungs- und Schadenfällen pro Jahr würden in der Schweiz und im Ausland mit der Software verwaltet.

Personalbedarf steigt

Wie Adcubum-Sprecher Fredy Haag sagte, ist die Schweiz nach wie vor ein wichtiger Markt für das Unternehmen. Schrittweise werde aber auch das Ausland erschlossen. Dazu zählt das benachbarte Deutschland. Dort ist Adcubum bereits in Stuttgart mit einem Standort präsent. Vor einiger Zeit sicherte man sich zudem einen Grossauftrag in der Slowakei.

150 Personen sind mittlerweile für Adcubum tätig. Wegen der Expansion steigt der Mitarbeiterbedarf sogar weiter: Gegenwärtig sucht Adcubum über 20 Software- und Projektspezialisten.

Legende (Bild:)

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