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STUDIE: KPMG sieht untere Grenze für Steuersenkungen

Für Tiefsteuerkantone dürfte das Potenzial nach unten langsam, aber sicher ausgereizt sein.

Trotz geringen Senkungen bei den Gewinnsteuern letztes Jahr bleibt die Schweiz ein Tiefsteuerland, wie aus dem «Swiss Tax Report 2018» der Beratungsfirma KPMG hervorgeht. Mit dem tiefsten Schweizer Gewinnsteuersatz von 12,32 Prozent besteuert der Kanton Luzern Firmen nach wie vor weniger als etwa Tiefsteuerkonkurrenzstandort Irland (12,5 Prozent). Steuerlich noch attraktiver in Europa ist Ungarn mit 9 Prozent. Dort liege aber die effektive Steuer über 10 Prozent, weil eine Gewerbesteuer dazukomme, sagt Stefan Kuhn, KPMG-Leiter Unternehmenssteuern.

Untere Widerstandslinie bei 12,5 Prozent

Zusatzsteuern wie in Ungarn oder Begrenzungen bei Steuer­abzügen nennt Kuhn «unilaterale Massnahmen». Diese schützen das Steuersubstrat der Länder und sind laut Kuhn regelrecht im Trend. Daraus leite sich ab, dass es für Steuersenkungen eine untere Grenze geben dürfte. «Ich schätze die untere Widerstandslinie bei 12,5 Prozent», sagt er. Und solange kein Land weiter­gehe im Steuerwettbewerb, gebe es für die Länder auch keine Anreize für weitere Senkungen.

In der Schweiz bewegte sich an der Steuerfront im letzten Jahr, als die Unternehmenssteuerreform III abgelehnt wurde, wenig. Gegenüber dem Vorjahr blieb die Unternehmens­besteuerung der Kantone im Schnitt bei 17,7 Prozent stabil. Die Kantone mit den tiefsten Steuern bleiben Luzern, gefolgt von Nidwalden, Obwalden, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Zug und Uri. Wird die zur Debatte stehende Steuervorlage 17 umgesetzt, steht die Schweiz im internationalen Vergleich weiterhin gut da, wie Kuhn ergänzte. Die Steuervorlage 17 führe vorab in Hochsteuerkantonen zu weiteren Steuersenkungen. (sda)

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