Strafanzeige gegen Swisscom

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Roaming Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) will eine Strafanzeige gegen die Swisscom wegen Anrufen auf die Combox von Abo-Kunden im Ausland einreichen. Der Telekomkonzern hat laut SKS über Jahre Roaminggebühren verrechnet, die gar nicht angefallen seien. Der Kunde bezahlt Roaminggebühren, wenn der Anruf ins Ausland geleitet wird und nachher wieder zurück auf den Combox-Server. Die Swisscom wende einen Trick an, um mehr zu verdienen. Der Telekomanbieter erkennt, ob sich der Angerufene im Ausland befindet. Spreche nun jemand aus der Schweiz auf die Combox, werde der Anruf direkt aufs Schweizer Netz umgeleitet. Obwohl die Swisscom so Gebühren spare, verrechne sie diese weiterhin ihren Kunden, kritisieren die Konsumentenschützer. Die Swisscom wies die Vorwürfe zurück. (sda)