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St.Galler Digitalagentur «Namics» baut in Deutschland gegen 20 Stellen ab

Im digitalen Geschäft verlangsamt sich das Wachstum. Die St.Galler Digitalagentur Namics, die seit ihrem Verkauf letztes Jahr unter dem etwas sperrigen Namen «Namics - A Merkle Company» firmiert, muss diesen Entwicklungen am Markt Rechnung tragen.
Stefan Borkert
CEO Bernd Schoop kann einen Stellenabbau nicht abwenden. (Bild: Michel Canonica/18. Januar 2018)

CEO Bernd Schoop kann einen Stellenabbau nicht abwenden. (Bild: Michel Canonica/18. Januar 2018)

Das Onlinemagazin «inside-channels.ch» hat berichtet, dass Namics an die 20 Stellen in Deutschland abbauen müsse.

CEO Bernd Schopp sagt dazu:

«Es ist richtig, dass wir in Deutschland mit Mitarbeitern im Gespräch sind, das Arbeitsverhältnis aufzulösen.»

Nach drei Jahren mit jeweils mehr als 20 Prozent Wachstum in Deutschland, stehe man aktuell vor der Herausforderung, dass das Bestandskundengeschäft stagniere und gewonnene Projekte von Neukunden verschoben würden.

Gleichzeitig sei das Unternehmen personell das letzte halbe Jahr nochmals deutlich gewachsen, was nun in Deutschland zu Überkapazitäten geführt habe.

«Nachdem wir alle Optionen intensiv geprüft haben, mussten wir nun zu diesem letzten Mittel greifen, um Namics als Organisation wirtschaftlich stabil zu halten.»

Schoop ergänzt, dass trotz dieses schmerzlichen Schrittes die Kapazität immer noch grösser als vor einem Jahr verbleibe. Die Wellenbewegung des deutschen Marktes wirke sich auch auf Schweizer Mitarbeiter aus , wenn auch nur in sehr geringem Ausmass.

In St.Gallen zum Beispiel betreffen die Massnahmen weniger als ein Prozent der Belegschaft. Am stärksten betroffen ist Deutschland. Aus arbeitsrechtlichen Gründen und aus Respekt vor den Betroffenen kommuniziere Namics keine Zahlen. Aber Schoop versichert, dass durch die wachsende Kundennachfrage in der Schweiz und die immer vorhandene Fluktuation mittelfristig aber auch wieder Personal eingestellt werde.

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