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ST.GALLEN: St.Galler Kantonalbank mit höherem Gewinn

Die St.Galler Kantonalbank (SGKB) hat im ersten Halbjahr 2017 einen Konzerngewinn von 80,5 Millionen Franken erzielt. Das entspricht einer Steigerung von 8,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die verwalteten Vermögen stiegen um 2,1 Mrd. Franken.
Der Hauptsitz der St.Galler Kantonalbank. (Bild: Benjamin Manser)

Der Hauptsitz der St.Galler Kantonalbank. (Bild: Benjamin Manser)

«Wir waren im ersten Semester des laufenden Jahres sehr gut unterwegs», sagte SGKB-Verwaltungsratspräsident Thomas Gutzwiller am Donnerstag bei der Präsentation des Halbjahresabschlusses in St.Gallen. Nach der strategischen Neuausrichtung befinde sich die Bank jetzt in einer ruhigen Phase.

Ziel der SGKB sei es, durch eine Steigerung der Marktanteile im Kerngeschäft zu wachsen. «Trotz des schwierigen Umfelds haben wir den Wachstumspfad gut weiter beschreiten können», sagte Gutzwiller.

CEO Roland Ledergerber sprach von einem qualitativ ausgewogenen Ergebnis. Der Betriebsertrag liegt mit 223,7 Mio. Franken um 4,3 Mio. Franken (+ 2 Prozent) höher als im ersten Halbjahr 2016. Im Zinsengeschäft konnte die SGKB den Bruttoerfolg trotz des anhaltend schwierigen Tiefzinsumfelds auf dem Vorjahresniveau halten.

Wachstum bei Neugeldzufluss

Als Highlight der ersten Jahreshälfte bezeichnete Ledergerber die starken Neugeldzuflüsse von 1,1 Mrd. Franken. Trotz zurückhaltendem Anlageverhalten wurden die verwalteten Vermögen um 5,5 Prozent gesteigert. Dies war ausschlaggebend für einen um 2,3 Mio. Franken (+ 4,6 Prozent) höheren Erfolg beim Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft.

Im Handelsgeschäft verzeichnete die Bank eine Steigerung des Erfolgs um 38,5 Prozent. Höhere Umsätze und die gute Marktentwicklung seien die wesentlicher Treiber für die positive Entwicklung.

Sowohl der Personalaufwand als auch der Sachaufwand liegen im ersten Semester 2017 auf dem Niveau des Vorjahres. Der Geschäftserfolg verbesserte sich 8,1 Prozent auf 97,3 Mio. Franken. Der Konzerngewinn lag mit 80,5 Mio. Franken deutlich höher als in der Vorjahresperiode (74 Mio.).

Anlagen ab 100 Franken

«Wir können unsere Prognose für das Gesamtjahr leicht nach oben korrigieren», sagte Ledergeber. Er erwartet einen leicht höheren Konzerngewinn als 2016 (146 Mio.).

Thomas Stucki, Leiter des Investment Centers in Zürich, stellte die neuen Produkte für die Anleger vor. «Die Bedürfnisse der Kunden ändern sich, vor allem in der Vermögensverwaltung wird ein breiteres Angebot gewünscht», sagte Stucki. Ein im April lancierter Fonds mit geringem Aktienkapital habe bereits ein Volumen von 145 Mio. Franken erreicht. Damit sollen auch Kunden mit kleinem Vermögen ab 100 Franken ans Anlagengeschäft herangeführt werden. (sda)

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