Starrag kann Umsatz im ersten Halbjahr steigern

Der Werkzeugmaschinenbauer aus Rorschacherberg kann vom hohen Auftragseingang im vergangenen Jahr profitieren.

Kaspar Enz
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Hauptsitz der Starrag in Rorschacherberg. (Bild: PD)

Hauptsitz der Starrag in Rorschacherberg. (Bild: PD)

Die Starrag Gruppe konnte im ersten Halbjahr 2019 ihren Umsatz um 12 Prozent steigern. Dies sei das Resultat des hohen Auftragseingangs im Vorjahr, aber auch der Verbesserung des Projektmanagements, wie das Unternehmen mit Sitz in Rorschacherberg mitteilt.

Der Auftragseingang hat sich aber normalisiert. Mit 173 Millionen Franken an neuen Aufträgen liegt der Wert im ersten Halbjahr 2019 rund 20 Prozent unter demjenigen der ersten Hälfte des Vorjahres. Allerdings sei der Auftragseingang oft von Grossaufträgen geprägt. So zeige sich übers Jahr hinaus keine grosse Veränderung. So liegt der Auftragsbestand bei 321 Millionen Franken, was dem Stand von Mitte 2018 entspricht.

Das Betriebsergebnis ging im Vergleich zu Mitte 2018 um 85 Prozent auf 0,9 Millionen zurück. Der Rückgang ist in einem Restrukturierungsprogramm begründet, dessen Kosten Starrag bei 7,9 Millionen Franken ansetzt. Ohne diese läge das Betriebsergebnis um 31 Prozent über dem Wert von Mitte 2018.

Märkte in den USA und Europa unterschiedlich gestimmt

Auf den Absatzmärkten zeige sich insgesamt eine Abschwächung, teilt Starrag weiter mit. Während in den USA und im Bereich Flugzeuge eine positive Stimmung herrsche, mache sich in Europa eine gewisse Abkühlung bemerkbar. Starrag rechnet deshalb für Ende Jahr mit einem tieferen Auftragseingang. Trotzdem sei die Gruppe mit ihrem strategischen Programm auf dem richtigen Weg. Neben der Ausweitung der weltweiten Präsenz geht es darum, die nächste Generation der Werkzeugmaschinen mit dazugehörigen Automationskonzepten zu entwickeln. Die Starrag sei damit auf bestem Weg zur Industrie 4.0.