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Starker Partner für die Ecowatt

Die St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke kaufen das Bürgler Ingenieur-Unternehmen Ecowatt AG. Es ist vor allem im Bereich Smart Metering stark.

BÜRGLEN. «Mir war immer wichtig, die Frage der Nachfolgeregelung frühzeitig zu klären», sagt Martin Häni. Bis zum Pensionsalter sind es für den Vorsitzenden der Geschäftsleitung der Ecowatt AG noch fast zehn Jahre. Aber was mit dem Unternehmen geschieht, das er 1989 gründete, ist nun klar: Ab dem ersten Oktober übernehmen die St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke 100 Prozent der Aktien – mitsamt Martin Häni, der das Ingenieurunternehmen für elektrische Energietechnik weiterhin führen wird.

Schritt nach St. Gallen

In den Kantonen Thurgau, Zürich und Schaffhausen ist die Ecowatt von Bürglen aus für etliche Energieversorgungs- und Industrieunternehmen tätig. Von der Übernahme durch die SAK erhofft sich Martin Häni auch eine Erweiterung des Marktgebiets. «Wir sind durchaus daran interessiert, auch im Kanton St. Gallen Fuss zu fassen», sagt er. Ein wichtiger Punkt sei auch, dass sich der Strommarkt im Umbruch befinde. «Da braucht es eine gewisse Grösse», sagt Häni. Die Ecowatt AG habe die kritische Grösse zwar erreicht. Mit dem starken Partner SAK sei noch ein weiteres Wachstum zu erwarten. Gerade bezüglich Punkten wie IT-Infrastruktur sieht Häni auch noch weitere Synergiepotenziale.

Umfassendere Lösungen

Besonders stark ist die Ecowatt im Bereich Smart Metering, wo sie den Energieversorgungsunternehmen umfassende Dienstleistungen anbieten kann. «Hier haben wir einen gewissen Vorsprung gegenüber unseren Mitbewerbern», sagt Martin Häni. Das hat auch SAK-CEO Stefano Garbin erkannt. Dank dem Kauf der Ecowatt AG könnten die SAK ihren Kunden noch umfassendere Lösungen anbieten. Auch er sieht weiter gemeinsame Interessen am Markt und die Nutzung von Synergien als Gründe, die den Ausschlag zum Kaufentscheid gegeben hätten. Die Ecowatt sei das erste Ingenieur-Unternehmen, das die SAK übernehmen. «Man hat nicht jeden Tag die Gelegenheit, einen solchen Kauf zu tätigen», sagt Garbin. «Es ist also spannend für beide Firmen.» (ken)

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