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STANDORTFÖRDERUNG: Firmen auf dem Laufsteg

Akademiker nach den ersten Berufsjahren in die Ostschweiz zu holen, ist das Ziel der Veranstaltung Pro Ost. Gestern war der vierte Anlass ausgebucht.
Christof Lampart
Intensive Gespräche an der Kontaktbörse. (Bild: Benjamin Manser)

Intensive Gespräche an der Kontaktbörse. (Bild: Benjamin Manser)

Christof Lampart

Die eintägige Veranstaltung Pro Ost, welche von der auf Personal-Marketing und Rekrutierung spezialisierten Together AG im Auftrag der vier Standortförderungen der Kantone St. Gallen, Thurgau, Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden am Freitag durchgeführt wurde, verfolgte das Ziel, Fachhochschul- und Universitäts-Absolventen nach ihren ersten Lehr- und Wanderjahren wieder in die Ostschweiz zurückzuholen, oder auch dauerhaft neu anzusiedeln. «Wir wollen die Gruppe der 30- bis 40-Jährigen ansprechen, welche sich nicht nur mit der eigenen Karriere, sondern auch mit Themen wie Familie und Kinder, dem Kauf eines eigenen Wohnobjektes und der eigenen Work-Life-Balance auseinandersetzen», erklärte Markus Walt, Leiter des Amtes für Wirtschaft des Kantons Appenzell Innerrhoden im St. Galler Kongresszentrum Einstein.

Umfangreiche Kontaktmöglichkeiten

Insgesamt nahmen an der vierten Auflage, welche unter dem Motto «Karrierechancen und Lebensqualität» stand, 346 Professionals (2016: 337) und 27 (30) Firmen teil. Während am Vormittag die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Voranmeldung ausgewählte Unternehmen in der Region besichtigten, war danach das gegenseitige Kennenlernen bei Lunch, an Informationsständen und zwischen diversen Fachvorträgen angesagt.

Ein «Company-Catwalk» gab den Firmen die Gelegenheit, sich während einer Minute kurz und knackig den an der Ostschweiz Interessierten vorzustellen und sich dabei den potenziellen Arbeitnehmern nachhaltig ins Gedächtnis zu rufen.

Aber auch wer sich schon ein bisschen konkreter auf Stellensuche begeben wollte, konnte entsprechende Inputs bekommen, war doch eine «Job-Wall» aufgebaut, an der Dutzende von realen Inseraten hingen. Als «sehr erfreulich und positiv» wertete Rolf Sonderegger von der Together AG die Tatsache, dass die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die einen Abschluss in einer begehrten «Mint»-Studienrichtung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) aufweisen, leicht von 39 auf 40 Prozent gegenüber 2016 zugenommen habe. Auch der Frauenanteil ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen, nämlich von 116 (33,5 Prozent) auf 131 (38,8 Prozent).

Breites Spektrum der Ostschweiz

Walt wertete Pro Ost 2017 als «sehr schönen Erfolg». Dies auch deshalb, weil «viele Firmen hier präsent sind, welche die ganze Bandbreite der Ostschweizer Wirtschaft abdecken». Ebenso sei der Austausch zwischen allen Interessensgruppen – Professionals, Unternehmen, Standortförderer exzellent. Auch wenn Pro Ost mittlerweile an seine Kapazitätsgrenzen gestossen ist – umziehen wollen die Macher nicht, denn «hier hat unsere Veranstaltung ein besonders Flair, während wir auf einem grossen Messeareal nur ein kleiner Fisch wären», erklärte Walt.

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