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Standort Zuzwil spielt bei ABB eine besondere Rolle

«Bei ABB sind Forschung und Entwicklung global aufgestellt»: ABB-Schweiz-Chef Remo Lütolf. (Bild: KEY)

«Bei ABB sind Forschung und Entwicklung global aufgestellt»: ABB-Schweiz-Chef Remo Lütolf. (Bild: KEY)

Mittelspannung Seit 1990 gehört die ehemalige Proelektra (Wil) zu ABB Schweiz. Im Zuge einer Neuorganisation ist der Standort Zuz­wil seit 1999 mit seinen rund 45 Mitarbeitenden eine Zweigniederlassung der ABB Sécheron AG. Am vergangenen Donnerstag hat ABB im Werk Zuzwil einen Kundentag abgehalten, dem etwa 100 Teilnehmende von 60 Firmen beigewohnt haben.

Der Standort Zuzwil hat für ABB eine besondere Bedeutung. Dies zum einen dank der Nähe zu den Endkunden und der Allianz mit den lokalen Elektrizitätswerken und Genossenschaften. Zum anderen hat der Standort ein besonderes Produktportfolio, wie Remo Lütolf sagt, Vorsitzender der Geschäftsleitung der ABB Schweiz. Unter anderem passt die Zuzwiler ABB-Belegschaft Mittelspannungsanlagen für die Erfordernisse des Schweizer Marktes an und produziert Transformatorstationen. Zuzwil ist zudem der einzige ABB-Standort weltweit, an dem 1- und 2-phasige Mittelspannungsanlagen für den Bahnsektor gefertigt werden. Zu den Kunden der Produkte aus Zuzwil zählen national praktisch alle Energieversorgungswerke und grosse Industriebetriebe, international sind es Kunden aus dem Bahnsektor wie die Deutsche Bahn oder Network Rail (UK) sowie Kunden in Singapur, Australien, USA und vielen anderen Ländern.

Britische Bahnstrecke wird elektrifiziert

Ein Praxisbeispiel ist die Elektrifizierung der Great Western Main Line, die von London via Bristol ins walisische Cardiff führt. Es ist dies die bedeutendste Bahnstrecke Grossbritanniens, auf der noch immer Diesellokomotiven verkehren. Im Rahmen der laufenden Elektrifizierung kommen erstmals in Grossbritannien ABB-­Module des Typs Smos Light (Structure Mounted Outdoor Switchgear) zum Einsatz. Diese Freiluft-Schaltanlagen mit Unterbau werden in Zuzwil gefertigt. ABB und ihr britischer Konsortialpartner UK Power Network Services hatten diesen Auftrag zur Elektrifizierung im Gesamtwert von 145 Mio. $ im März 2014 von Network Rail (UK) erhalten. Das Konsortium zeichnet verantwortlich für die Lieferung von gut 30 neuen schlüsselfertigen Bahnunterwerken, die auf dem modularen Smos-Light-Konzept von ABB beruhen. (T. G.)

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