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Stadler verhandelt weiter im Iran

Ausschreibung Deal oder kein Deal? Gestern hat vorüber­gehend Verwirrung über einen iranischen U-Bahn-Auftrag geherrscht. Nun ist klar: Der Thurgauer Zughersteller Stadler hat noch keinen Milliardenauftrag zugesprochen bekommen. Teil des Kommunikationschaos war eine auf dem Kurznachrichtendienst Twitter auf Englisch verbreitete Information der Schweizer Botschaft im Iran. Übersetzt hiess es dort: «Ein grosser Infrastruktur-Deal wurde unterschrieben. Ab Ende 2020 werden die Iraner Schweizer Metro-Züge geniessen.» Der Tweet verwies auf einen Link der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Irna.

Dort war auf Französisch von einem Vertrag zwischen Stadler und der iranischen Organisation für industrielle Entwicklung (Idro) zur Zusammenarbeit beim Bau von 960 U-Bahn-Waggons für den Iran zu lesen. Der Auftrag solle einen Umfang von 1,3 Milliarden Franken haben.

«Es gibt eine Ausschreibung im Iran, an der Stadler teilnimmt und in Verhandlungen steht», erklärt Stadler-Sprecherin Marina Winder auf Anfrage. Kürzlich sei eine Absichtserklärung («Letter of intent») unterzeichnet worden, dass die Gespräche weitergeführt werden sollen. «Es liegt aber kein konkreter Auftrags­abschluss vor. Zu Details der Ausschreibung können wir uns leider nicht äussern.» (sda/T.F.)

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