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Stadler liefert weitere Züge nach Italien

130 Millionen Franken wert sich zwei Verträge zum Bau von neun Zügen für den Regionalverkehr zwischen dem Tessin und der Lombardei.
Thomas Griesser Kym
Stadler heimst weitere Aufträge aus Italien ein. (Bild: Michel Canonica (Bussnang, 7. Juni 2017))

Stadler heimst weitere Aufträge aus Italien ein. (Bild: Michel Canonica (Bussnang, 7. Juni 2017))

Der Ostschweizer Schienenfahrzeugbauer Stadler liefert neun elektrische Züge an die Mailänder Bahngesellschaft FNM, fünf davon bis November 2020 und die übrigen vier ab Juli 2021. Die Aufträge, die auch Wartung und ­Revision der Züge durch Stadler umfassen, haben einen Wert von 114,4 Millionen Euro (130 Millionen Franken). Es handelt sich ­dabei um sechstei­lige Zweisystem-Züge, die in der Schweiz und in Italien verkehren können. Sie werden an Trenord vermietet, zum weiteren Ausbau des Regionalverkehrs zwischen dem Tessin und der Lombardei.

Vor zehn Tagen hatte FNM bei Stadler bereits 30 dieselelektrische Züge für 192 Millionen Euro mit einer Option auf maximal 20 weitere Züge bestellt. Die FNM-Tochter Ferrovienord will damit den Regionalverkehr in der Lombardei stärken. Insgesamt hat Stadler bisher über 200 Züge nach Italien verkauft.

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