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Stadler liefert weitere Strassenbahnen für Polen

Die Stadt Krakau wird beim Schienenfahrzeugbauer Stadler eine Option einlösen und 15 Strassenbahnen bestellen. Deren Wert beträgt gut 30 Millionen Franken.
Thomas Griesser Kym
Visualisierung der Strassenbahn für die polnische Stadt Krakau. (Bild: PD)

Visualisierung der Strassenbahn für die polnische Stadt Krakau. (Bild: PD)

Anfang Jahr hat Stadler von den Städtischen Verkehrsbetrieben Krakau (MPK Krakau) einen Auftrag zum Bau von 35 Strassenbahnen erhalten. Der Vertrag enthält auch eine Option zur Lieferung von 15 zusätzlichen Fahrzeugen. Das Bestellvolumen aller 50 Strassenbahnen beträgt gut 100 Millionen Franken.

Nun will MPK diese Option für die 15 Trams einlösen. Noch diesen Monat plane man, eine Vereinbarung mit Stadlers polnischer Tochtergesellschaft und deren Konsortialpartner Solaris zu unterzeichnen, sagt MPK-Präsident Mariusz Szalkowski. Zudem plane MPK nächstes Jahr eine öffentliche Ausschreibung zur Beschaffung weiterer 40 Trams.

Ermöglicht werden die Käufe unter anderem durch einen Kredit der Europäischen Investitionsbank (EIB), den diese Anfang Woche gesprochen hat. Demnach erhält MPK umgerechnet rund 100 Millionen Franken als Darlehen, um bis zu 90 Niederflur-Trams zu kaufen und die Flotte zu modernisieren. In den vergangenen zehn Jahren hatte MPK von der EIB bereits drei Kredite über 163 Millionen Franken bezogen. Diese sind gekennzeichnet durch tiefe Finanzierungskosten und lange Laufzeiten.

Stadler produziert die bestellten Trams in seinem polnischen Werk in Siedlce, teils mit Schweizer Lieferanten. Anfang Jahr, als Stadler zudem einen Auftrag zur Lieferung von 71 Triebzügen des Typs Flirt für Polen erhalten hatte, feierte Verwaltungsratspräsident und Firmeninhaber Peter Spuhler die beiden Zuschläge als «Durchbruch in Polen».

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