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Stadler liefert Tram-Trains für rund 50 Millionen Franken ins Tessin

Für fast 50 Millionen Franken fertigt der Ostschweizer Schienenfahrzeugbauer stadtbahnähnliche Fahrzeuge für die Privatbahn von Lugano nach Ponte Tresa.
Thomas Griesser Kym
Visualisierungen der Tram-Trains von Stadler für die Ferrovie Luganesi. (Bilder: PD)

Visualisierungen der Tram-Trains von Stadler für die Ferrovie Luganesi. (Bilder: PD)

Stadler hat aus dem Tessin einen Auftrag über 47 Millionen Franken erhalten. Der Ostschweizer Schienenfahrzeugbauer liefert dafür neun Niederflur-Tram-Trains für die Ferrovie Luganesi SA (FLP), welche die Linie Lugano – Ponte Tresa unweit der italienischen Grenze betreibt. Mit den neuen Fahrzeugen will die FLP ihren Service markant ausbauen, nachdem die Passagierzahlen der 1912 gegründeten Privatbahn in den vergangenen zehn Jahren um 70 Prozent auf 2,5 Millionen im Jahr zugenommen haben.

Stadler Altenrhein in der Pole Position

Die Tram-Trains, die Stadler ab 2020 liefern wird, sind 45 Meter lange, siebenteilige stadtbahnähnliche Fahrzeuge, die auch paarweise geführt werden können. Die Kapazität pro Tram-Train wird 300 Passagiere betragen, fast doppelt so viel wie die Fahrzeuge der aktuellen FLP-Flotte, die aus dem Jahr 1978 stammt. Gefertigt werden die Tram-Trains dem Vernehmen nach von Stadler Altenrhein. Das Unternehmen selber kann sich über den Auftrag laut Firmensprecherin Marina Winder noch nicht äussern.

Kontinuierlicher Ausbau der Strecke

Mit den neuen, klimatisierten Stadler-Fahrzeugen kann die FLP ihr Rollmaterial aufrüsten. Die Tram-Trains werden zu Beginn auf der Meterspurlinie S60 zwischen Lugano und Ponte Tresa eingesetzt. Diese 12,3 Kilometer lange Strecke war zwischen 2004 und 2007 durchgehend auf Doppelspur ausgebaut und mit einem erneuerten Sicherheitssystem versehen worden, um einen 15-Minuten-Taktfahrplan einzuführen.

Weitere Ausbauschritte sind zwischen 2020 und 2027 geplant. In dieser Zeit soll eine 4 Kilometer lange Direktverbindung von Lugano nach Molinazzo gebaut werden, inklusive eines Tunnels unter dem Luganeser Hauptbahnhof und einer Erweiterung von Molinazzo nach Manno. Weitere Verbesserungen sollen in einer zweiten Phase erfolgen.

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