Stadler investiert eine Stange Geld in ein neues Servicewerk

Vergangenes Jahr hat der Schienenfahrzeugbauer den Auftrag zur Lieferung von 55 Batteriezügen nach Norddeutschland erhalten. Teil des Vertrags ist auch Wartung und Unterhalt. Dafür baut Stadler nun ein Werk für 30 Millionen Euro.

Thomas Griesser Kym
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Prototyp des Flirt Akku auf einer Präsentationsfahrt im Norden Deutschlands.

Prototyp des Flirt Akku auf einer Präsentationsfahrt im Norden Deutschlands.

Bild: PD

Der Ostschweizer Schienenfahrzeughersteller Stadler wird in der norddeutschen Stadt Rendsburg westlich von Kiel einen neuen Servicestandort bauen. Stadler investiert 30 Millionen Euro und wird zwei Dutzend Arbeitsplätze schaffen.

In dem Werk wird Stadler jene 55 Triebzüge des batteriebetriebenen Typs Flirt Akku instand halten und warten, mit deren Lieferung das Unternehmen von Patron Peter Spuhler Mitte 2019 beauftragt worden war. Besteller ist der Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein. Die Flirt Akku sollen ab Ende 2022 eingesetzt werden.

Der Auftragswert liegt bei 600 Millionen Euro. Die Wartung der Züge während 30 Jahren ist Teil des Vertrags, der zudem eine Option für 50 weitere Flirt-Akku-Züge enthält.

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