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Stadler hofft auf Lettland-Auftrag

Vor gut vier Jahren glaubte Stadler einen Auftrag aus dem baltischen Staat schon auf sicher zu haben, doch dann wurde die Beschaffung sistiert. Nun ist Stadler erneut im Rennen um die Lieferung elektrischer Triebzüge.
Thomas Griesser Kym
Ein Stadler-Triebzug des Typs Flirt, wie er in Estland im Einsatz steht und ins Nachbarland Lettland nie geliefert worden ist. (Bild: PD)

Ein Stadler-Triebzug des Typs Flirt, wie er in Estland im Einsatz steht und ins Nachbarland Lettland nie geliefert worden ist. (Bild: PD)

Der Ostschweizer Schienenfahrzeugbauer Stadler ist im Endspurt um einen Auftrag aus Lettland. Es geht um die Beschaffung von 33 elektrischen Triebzügen für die Staatsbahn Pasazieru Vilciens (PV) und den Bau eines Unterhaltswerks für die Flotte. An der Ausschreibung beteiligen sich neben der polnischen Tochtergesellschaft Stadlers die tschechische Skoda Vagonka sowie die beiden spanischen Hersteller CAF und Talgo.

Geld aus dem Staatshaushalt

Laut lokalen Medien dürfte PV noch diesen Monat den Gewinner bestimmen. Den Weg frei­gemacht für die Beschaffung hat das lettische Kabinett, das dieser Tage 259 Millionen Euro (300 Millionen Franken) aus dem Staatsbudget genehmigt hat zur Finanzierung der Züge. Diese sollen zwischen 2020 und 2023 geliefert werden und dazu dienen, die Hauptstadt Riga mit Provinzstädten im Umland zu verbinden. Parallel dazu will Lettland die Elektrifizierung seines Bahnnetzes von 257 auf 839 Streckenkilometer ausbauen.

Enttäuschung nach dem Zuschlag

Mitte 2014 hatte Stadler von PV bereits einen Auftrag über 25 elektrische Triebzüge des Typs Flirt erhalten und dabei die Konkurrenten Pesa aus Polen und Hyundai Rotem aus Südkorea ausgestochen. Wenige Monate später aber blies die PV zum Rückzug, weil ihre neue Führungsetage dem Projekt kritisch gegenüberstand.

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