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Stadler feiert weitere Verkaufserfolge mit Stadtbahnen in der Schweiz

Für 103 Millionen Franken wird der Schienenfahrzeugbauer Stadler 18 Stadtbahnen des Typs Tramlink an die Waldenburgerbahn und an die Limmattalbahn liefern.
Thomas Griesser Kym
Visualisierung einer Tramlink-Stadtbahn von Stadler für die Waldenburgerbahn. (Bild: PD)

Visualisierung einer Tramlink-Stadtbahn von Stadler für die Waldenburgerbahn. (Bild: PD)

Die Bestellung hat sich abgezeichnet, war doch Stadler in der öffentlichen Ausschreibung der einzige Bieter. Nun haben sich die BLT Baselland Transport AG im Namen der Waldenburgerbahn und die Aargau Verkehr AG (AVA) seitens der Limmattalbahn definitiv für die Beschaffung bei Stadler entschieden.

Demnach liefert Stadler zehn Fahrzeuge im Wert von 60 Millionen Franken an die Waldenburgerbahn und acht Fahrzeuge für 43 Millionen Franken an die Limmattalbahn. Beide Gesellschaften wollen die neuen Stadtbahnen ab Ende 2022 einsetzen; die Waldenburgerbahn auf der 13 Kilometer langen Linie zwischen Liestal und Waldenburg, die momentan samt aller Haltestellen mit Investitionen von 300 Millionen Franken neu gebaut wird, und die Limmattalbahn auf der 13,4 Kilometer langen Strecke zwischen Killwangen-Spreitenbach und Zürich-Altstetten, die derzeit im Bau ist.

Synergien dank gemeinsamer Beschaffung

Hergestellt werden die jeweils siebenteiligen, rund 45 Meter langen Niederflurfahrzeuge von der spanischen Stadler-Tochter Stadler Valencia. Die Stadtbahnen haben eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h und bieten 88 Sitzplätze sowie 172 Stehplätze. Definitiv bestellt werden die Fahrzeuge im April 2019 (Waldenburgerbahn) respektive im Herbst 2019 (Limmattalbahn).

Dank der gemeinsamen Beschaffung profitieren die beiden Gesellschaften finanziell einerseits beim Kaufpreis: Die BLT spricht von Einsparungen von 3,3 Millionen Franken, die AVA von 4,2 Millionen. Andererseits will man so auch im späteren Betrieb und Unterhalt Kosten sparen.

Augenschein bei Tramlink-Stadtbahnen in der Praxis

Die Waldenburgerbahn will die Fahrzeuge zu den Hauptverkehrszeiten in Doppeltraktion als 90 Meter lange Züge führen. Bei den Tramlinks handelt es sich um Stadtbahnen, wie sie beispielsweise seit 2016 bereits im oberösterreichischen Gmunden eingesetzt werden. Dort haben sich denn auch Fachleute der BLT und der AVA anlässlich eines Referenzbesuchs ein Bild der Fahrzeuge gemacht.

Erstbestellerin in der Schweiz von Tramlink-Stadtbahnen ist die Ferrovie Luganesi SA (FLP). Sie hat für die Linie von Lugano nach Ponte Tresa dieses Jahr neun Fahrzeuge für 50 Millionen Franken geordert. Diese Fahrzeuge fürs Tessin stellt Stadler im Werk Altenrhein her.

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