Stadler baut in Deutschland weiter aus

Der Ostschweizer Schienenfahrzeugbauer will nahe Berlin einen neuen Standort errichten. 60 Arbeitsplätze sollen geschaffen werden.

Thomas Griesser Kym
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Stadler-Patron Peter Spuhler führt seinen Expansionskurs fort.

Stadler-Patron Peter Spuhler führt seinen Expansionskurs fort. 

Bild: Gian Ehrenzeller/Keystone

Der Schienenfahrzeughersteller Stadler will in der brandenburgischen Gemeinde Schönwalde-Glien nordwestlich von Berlin einen neuen Standort bauen. Dabei sollen dauerhaft rund 60 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Das berichtet die «Märkische Allgemeine».

Die genauen Pläne des Bauvorhabens im Ortsteil Perwenitz sollen an der kommenden Sitzung der Gemeindevertreter am 19. März vorgestellt werden. Silja Gisa Kollner, Sprecherin von Stadler Deutschland, wollte auf Anfrage den Bericht weder bestätigen noch dementieren. Sie kündigt aber an, dass Stadler «sehr wahrscheinlich in den nächsten Wochen Stellung nehmen» werde.

In Deutschland auf der Schnellspur

Stadler ist in Deutschland seit längerem auf Expansionskurs. Seit vergangenem Jahr wird der Standort Berlin der Stadler Pankow GmbH für 70 Millionen Euro erweitert, unter anderem mit einer neuen Produktionshalle und zusätzlichen Büroflächen. Später soll, abhängig vom Auftragseingang, ein Logistikzentrum dazukommen. Mit rund 1300 Mitarbeitenden ist Stadler einer der grössten industriellen Arbeitgeber in Berlin.

Vergangenen November hat Stadler ausserdem in Herne im Ruhrgebiet einen neuen Servicestandort eröffnet, in den rund 35 Millionen Euro investiert wurden und der 40 Arbeitsplätze bietet.

Investition: Stadler Rail baut Standort in Herne

Der Ostschweizer Schienenfahrzeugbauer Stadler Rail errichtet auf einem Teil eines ehemaligen Bergwerksgeländes in der deutschen Stadt Herne ein Wartungscenter. Geplant sind Investitionen über 25 Mio. € und die Schaffung von 40 Arbeitsplätzen.
Thomas Griesser Kym