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Weltmarktführer bei Zahnradbahnen: Stadler baut eine neue Zacke

Bald 40 Jahre alt sind die Züge der Stuttgarter Zahnradbahn. Nun muss Ersatz her: Stadler als einziger namhafter Hersteller fertigt drei Fahrzeuge.
Thomas Griesser Kym
Visualisierung der Stadler-Zacke samt Vorstellwagen für Velos. (Bild: PD)

Visualisierung der Stadler-Zacke samt Vorstellwagen für Velos. (Bild: PD)

Die Zacke gilt als ein Stuttgarter Wahrzeichen. Doch die Züge der Zahnradbahn sind in die Jahre gekommen. Sie haben fast 40 Jahre auf dem Buckel und kämpfen mit Ausfallserscheinungen. Deshalb haben die Stuttgarter Strassenbahnen (SSB) Ersatz bestellt. Lieferant der drei neuen Fahrzeuge ist der Ostschweizer Schienenfahrzeugbauer Stadler, der einzige nennenswerte Hersteller von Zahnradbahnen auf der ganzen Welt. Die drei Züge kosten 8 Millionen Euro (9 Millionen Franken) und orientieren sich optisch an den neusten Stadtbahnen der SSB. Hinzu kommen der Zahnradantrieb sowie Vorstellwagen zum Transport von 20 Velos, doppelt so viele wie heute.

Die meterspurige Zacke überwindet auf ihrer 2,2 Kilometer langen Fahrt vom Marienplatz nach Degerloch seit 1884 rund 200 Höhenmeter auf einer Steigung von 17,8 Prozent. Die neuen Stadler-Fahrzeuge sollen ab 2021 verkehren. Die Zacke ist eine von vier Zahnradbahnen in Deutschland.

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