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Software: St.Galler Städte setzen auf Abacus und Abraxas

Die Kooperation der beiden Ostschweizer Firmen macht sich bezahlt: Sie haben nach der Metropole St.Gallen auch die drei nächstgrösseren Städte im Kanton für sich gewinnen können.
Thomas Griesser Kym
Ostschweizer Software ist bei Gemeinden und Städten gefragt. (Bild: Fotolia)

Ostschweizer Software ist bei Gemeinden und Städten gefragt. (Bild: Fotolia)

Nach der Stadt St.Gallen (im Juli) beschaffen nun auch die drei Städte Gossau, Wil und Rapperswil-Jona ihre neue Software für das Finanzwesen und die Personalverwaltung bei der Wittenbacher Abacus Research AG und der St.Galler Abraxas Informatik AG. Dabei wird Abacus die ERP-Software liefern, die von Abraxas implementiert wird. Zudem wird Abraxas das ERP-System betreiben. Abraxas ist seit Anfang Jahr Vertriebspartner von Abacus.

Die Auftragsvergabe ist von den drei Städten gemeinsam nach dem Gatt/WTO-Verfahren durchgeführt worden. Es seien vier Angebote von drei Anbietern eingegangen. Mittlerweile sei die Vergabe rechtskräftig.

Langjähriger Rechtsstreit als Vorgeschichte

Dem Verfahren vorausgegangen war ein langjähriger Rechtsstreit zwischen Abacus und 69 St.Galler Gemeinden, die ihre neue Software bei der Verwaltungsrechenzentrum AG St.Gallen (VRSG) bestellt hatten. Der Streit wurde im Sommer 2018 mit einem Vergleich beigelegt, und die VRSG fusionierte mit Abraxas zur «neuen» Abraxas. Teil des Vergleichs war das nun abgeschlossene Submissionsverfahren.

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